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Schonzeiten & Mindestmaße für Fische in Bremen 2021

Stand: 01. Oktober 2021

Das Bundesland Bremen ist vor allem vor allem für seine guten Zanderbestände bekannt. Die Weser ist sicherlich kein einfaches Gewässer, da sie recht stark fließt. Allerdings kann hier vom Ufer als auch vom Boot der eine oder andere kapitale Fisch gefangen werden.

Wie alle anderen Bundesländer auch hat Bremen für einige Fischarten Schonzeiten und Mindestmaße festgelegt, um die Bestände während der Laichzeit zu schonen. Die dazugehörigen Daten können aus der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.

Schonzeiten & Mindestmaße für Fische in Bremen

Tabelle mit Schonzeiten für Bremen

Fischart Schonzeit Anfang Schonzeit Ende Mindestmaß
Aal - - 45 cm
Aland - - -
Äsche 01.03. 15.05. 35 cm
Bachforelle 15.10. 15.03. 30 cm
Barbe - - -
Barsch 01.02. 15.05. 15 cm
Döbel - - 30 cm
Flunder - - 25 cm
Gründling - - -
Hecht 01.02. 15.05. 60 cm
Karpfen - - -
Lachs 15.10. 15.05. 60 cm
Meerforelle 15.10. 15.05. 50 cm
Nase - - -
Quappe - - 35 cm
Rapfen - - 40 cm
Rotfeder - - -
Schleie - - -
Seeforelle - - -
Seesaibling - - -
Zander 01.02. 15.05. 40 cm

Wichtig ist dabei zu beachten, dass während der Schonzeit von Zander, Hecht und Barsch das Spinnfischen mit Raubfischködern verboten ist. Dazu gehört nicht nur die Verwendung von Kunstködern, sondern auch das Angeln mit Köderfisch und Köderfetzen ist untersagt.

Ganzjährig geschützte Fischarten

In Bremen gibt es 14 Fischarten, die ganzjährig geschützt sind. Diese sind:

  • Bachneunauge
  • Bitterlinge
  • Flußneunauge
  • Finte
  • Groppe
  • Maifisch
  • Meerneunauge
  • Nordseeschnäpel
  • Schlammpeizger
  • Schmerle
  • Schneider
  • Steinbeißer
  • Stör
  • Zährte

Angeln in Bremen

Das mit einer Fläche von ungefähr 420 Quadratkilometern kleinste Bundesland Deutschlands hat Anglern erstaunlich viel zu bieten. Das liegt an den 16 Flüssen und 32 Seen, wobei die Geeste das längste fließende und der Sportparksee Grambke das größte stehende Gewässer ist. Als Bremensie, also als typische Spezialität der Region ging der Stockangelschein in die Geschichte ein. Er berechtigt seit einem Erlass von Kaiser Karl V im 16. Jahrhundert Bremer Bürger ab 18 Jahren zum Angeln in der Kleinen Weser, Teilen der Lesum und der Geeste sowie der Weser.

Einzige Voraussetzung sind der Hauptwohnsitz in Bremen und die Einhaltung der Schonzeiten. Angler von Auswärts benötigen einen Angelschein, dem eine Prüfung vorausgeht. Außerdem muss ein Fischereierlaubnisschein vorgelegt werden, der zum Angeln in einem bestimmten Gewässer berechtigt. Er ist entweder beim Eigentümer des Gewässers, bei Fischereivereinen oder in Angelläden erhältlich. Welche Angeltechnik in Bremen verwendet wird, hängt vom Gewässer ab. Ansitzangeln und Fliegenfischen sind einige der Optionen. Der Köder richtet sich ganz danach, welche der zahlreichen Arten gefischt werden soll.

Einige Fischsorten in Bremens Gewässern werden ganzjährig geschont, dürfen also zu keiner Jahreszeit geangelt werden. Dazu gehören der Bitterlich, die Finte, die Gruppe, der Maisfisch, der Nordseeschnäpel, Schlammpeitziger, Schmerle, Steinbeißer, Stör und Zährte. Keine Schonzeit gibt es für Aal, Möbel, Qualle und Rapfen. Um die Nachbestände zu sichern, dürfen Barsche, Hecht und Zander von Anfang Februar bis Mitte Mai nicht gefangen werden. Für die Äsche beginnt die Schonzeit am 1. März und endet am 15. Mai. Von Mitte Oktober bis Mitte März dauert die Schonfrist für Bachforellen, Lachse und Meerforellen.

Weitere Links zu Schonzeiten in Bremen

 


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