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Schonzeiten & Mindestmaße für Fische in Berlin 2020

Stand: 01. Januar 2020

Berlin ist vielseitig – auch Angler kommen in der Millionenmetropole voll auf ihre Kosten. Mitten im Großstadtgetümmel gibt es etliche idyllische und auch verborgene Naturlandschaften und die Metropole gilt nicht umsonst als eines der besten und größten Binnenwasserparadiese Europas. Friedfischangler und Raubfischjäger finden hier ertragreiche Gründe.

Hobbyangler müssen in Deutschland die bestehenden Tierschutzgesetze und Verordnungen beachten. Welche Regeln insbesondere für Fische aus Berliner Gewässern gelten, erfährst Du hier.

Schonzeiten in Berlin

Schonzeiten in Berlin (© E. Zacherl / stock.adobe.com)

Tabelle mit Schonzeiten für Berlin

FischartSchonzeit StartSchonzeit EndeMindestmaß
Aal--50 cm
Aland--30 cm
Äsche 01.12.31.05.30 cm
Bachforelle01.10.30.04.30 cm
Bachsaibling01.10.30.04.30 cm
Döbel--30 cm
Flussstint01.02.30.04.-
Große Maräne01.10.31.12.30 cm
Hasel--15 cm
Hecht01.01.30.04.45 cm
Karpfen--35 cm
Kleine Maräne--15 cm
Quappe--30 cm
Rapfen01.04.30.06.40 cm
Regenbogenforelle01.10.30.04.25 cm
Schleie--25 cm
Seeforelle01.10.31.05.60 cm
Wels--75 cm
Zander01.01.31.05.45 cm
Zope01.03.31.05.20 cm

Ganzjährig geschützte Fischarten in Berlin

Diese 25 Fischarten sind in Berlin ganzjährig geschützt:

  • Atlantischer Stör
  • Bachneunauge
  • Barbe
  • Bitterling
  • Elritze
  • Finte
  • Flussneunauge
  • Gründling
  • Karausche
  • Lachs
  • Maifisch
  • Meerforelle
  • Meerneunauge
  • Moderlieschen
  • Nase
  • Ostgroppe
  • Schlammpeitzger
  • Schmerle
  • Schneider
  • Steinbeißer
  • Weißflossengründling
  • Westgroppe
  • Zährte
  • Ziege
  • Zwergstichling

Angeln in Berlin

Eines der begehrtesten Reviere bildet der Große Wannsee, der eigentlich eine Bucht im Verlauf der Havel ist. Darum können Angler hier neben Seefischen auch Fließwasserfische an den Haken bekommen. Rotfedern, Hechte, Zander, Brassen, Barsche, Rapfen, Karpfen und Welse sind hier heimisch. Mit Erfahrung kann man hier aber durchaus auch Spitzkopfaale aus dem Wasser ziehen. Am Ufer gilt der Fähranleger des kleinen Eilands Lindwerder als guter Spot, die meisten Angler versuchen ihr Glück jedoch vom Boot aus.

Wer lieber näher an der City die Rute auswerfen möchte, der findet mit der Rummelsburger Bucht zwischen Friedrichshain und Lichtenberg eine geeignete Möglichkeit. Entlang ihrer 1,6 Kilometer Länge finden sich reichlich schöne Plätzchen. Typische Seebewohner sind hier Rotaugen, Barsche, Brassen und Hechte. Besonders artenreich sind die Bestände an der Spree-Mündung am Stichkanal Rummelsburg, wo sich neben Plötzen, Bleien und Güstern auch Fließwasserräuber wie Döbel, Rapfen und Zander tummeln.

Noch zentraler wirft man den Haken am Nordhafen aus – nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Das gesamte Vorbecken sowie die Nordhafenbucht ist bei heimischen Anglern als Zander-Spot bekannt. An der Schnittstelle von Planke und Spree sind jedoch auch Rapfen ein wahrscheinlicher Fang. Und auch am Südhafen in Spandau ist es die Spreemündung, wo besonders viel anbeißt. Barsche und Brassen kommen hier in großer Zahl vor, doch auch Hechte, Rotaugen, Rapfen und Zander sind nicht selten. Ausschließlich vom Boot darf man den fast kreisrunden Weißensee in Pankow beangeln. Eher überraschend werden hier regelmäßig kapitale Barsche und Hechte überlistet.

Weitere Links zu Schonzeiten in Berlin

 


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