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Barsche angeln

Barsche angeln

Barsche angeln mit Spinner (© ax5128 / stock.adobe.com)

Allgemeines zum Barsch

Lebensraum

Der Flussbarsch zählt in Europa zu den Süßwasserfischen. Bei den Barschen wird zwischen „Echtem Barsch“ und „Barschartigen Fischen“ unterschieden. Der Flussbarsch gehört zur ersteren Sorte. Er ist genügsam und kann daher in fast allen heimischen Gewässern, wie z. B. Flüssen, Seen, Brackwasser der Ostsee, Teichen oder Kanälen leben. Aufgrund seiner guten Robustheit kann dieser Raubfisch auch in 1000 m Höhe sehr gut leben. Der Sauerstoffgehalt muss allerdings hoch sein. Der Flussbarsch bevorzugt in jüngeren Jahren das Leben in Schwärmen. In späteren Jahren lebt er als Einzelgänger am Ufer von Flüssen.

Aussehen

Der gräulich-olivfarbene Raubfisch besitzt eine sehr auffallende, geteilte Rückenflosse mit Stacheln. Über dem gesamten, sehr hohen Rücken wird diese unterbrochen. Die Zwischenräume besitzen ein fleckiges Muster. Die Rückenflossen können zusammengefaltet und nach hinten weggeklappt werden. Der Unterkiefer ragt über den Oberkiefer. Darüber hinaus stechen 6 – 9 Querstreifen an den Seiten sowie eine rötliche Färbung der After- und Bauchflossen ins Auge. Die Schwanzflosse ist jedoch gleichmäßig. Charakteristisch sind feste, mittelgroße Schuppen und ein spitzer Dorn am Kiemendeckel. Diese Art wird ca. 20 cm lang. Flussbarsche wachsen sehr, sehr langsam. Fische, die größer sind, sind daher meistens schon 10 Jahre alt. Es gibt jedoch auch Ausnahmen von über 50 cm und 3 bis 4 kg Gewicht.

Größentabelle

AlterLängeGewicht
1 Jahr6 cm20 g
3 Jahre13 cm70 g
5 Jahre18 cm150 g
7 Jahre25 cm220 g
10 Jahre30 cm300 g
13 Jahre35 cm500 g
17 Jahre40 cm1000 g
21 Jahre45 cm1700 g
25 Jahre50 cm2400 g

Fress- und Beißverhalten

Der junge Barsch ernährt sich von Plankton (Kleinstlebewesen). Später frisst er maulgerechte Beutetiere und manchmal auch kleinere eigene Artgenossen. Seine Lieblingsspeise sind Krebse.

Laichverhalten

Die Frühlingszeit ist die Laichzeit der Barsche. Die Eier werden zwischen März und Juni an flachen Stellen am Ufer mit viel Vegetation abgelegt. Die dafür notwendige Temperatur beträgt 7 bis 10 Grad Celsius. Dabei handelt es sich um ca. 200.000 Eier. Diese sind zwischen 1,5 und 2 mm groß. Die netzartige Gallertschnüre haften an Pflanzen, Steinen und Ästen. Nach der Abgabe werden sie von den Männchen befruchtet. Nach ca. 3 Wochen schlüpfen dann die ersten Larven.

Zielfisch Barsch: Der Barsch ist ein Raubfisch, der ziemlich gefräßig ist. Das macht ihn leicht angreifbar. Seine Aggressivität lässt ihn unaufmerksam werden. Das Drop-Shot Angeln liegt derzeit im Trend. Der Köder schwebt dabei regelrecht im Wasser und wir sehr, sehr langsam eingeholt. Dadurch hat der Barsch genügend Zeit, zu beißen. Die besten Stellen, um den Flussbarsch zu überlisten, sind unter der Wasseroberfläche, bodennah und im Mittelwasser.

Angelausrüstung zum Barsch angeln

Rute

Die ideale Rute für den Barsch ist filigran und leicht. Das Wurfgewicht sollte zwischen 5 und 25 Gramm liegen. Erfahrene Angler können sich an ultraleichte Ruten mit einem Wurfgewicht von 3 – 12 Gramm wagen. Zum Angeln mit leichten Kunstködern sind kürzere Ruten mit schneller Aktion sehr gut geeignet. Die Länge sollte zwischen 1,8 und 2,1 Meter liegen. Für weitere Distanzen und größere Köder sind Ruten von ca. 2,4 Meter Länge und einem Wurfgewicht zwischen 30 und 40 Gramm zu bevorzugen.

Wichtig! Je länger es dauert, desto mehr fällt jedes Gramm ins Gewicht! Das ständige Auswerfen und Einholen sind ziemlich anstrengend. Ist die Ausrüstung leicht, kommt es weniger zu Ermüdungserscheinungen und Körperbelastung. Die Ausrüstung soll stark, aber leicht sein.

Köder

Um erfolgreich Barsche zu angeln, ist es wichtig, ein möglichst großes Zielgewässer auszuwählen. Große Seen und Flüsse eigenen sich dafür besonders gut. Da der Barsch zu den Raubfischen gehört, sind Kunstköder zu empfehlen. Naturköder sind auch erfolgversprechend. Würmer führen jedoch auch oft zu ungewolltem Beifang. Der große Vorteil beim Barsch angeln ist, dass dieser Raubfisch nicht wählerisch ist. Barschköder sollten kleiner sein als jene für Zander und Hecht. Drop-Shot, Texas- oder Carolina-Rig, Rotwürmer, Taumaden, Gummifische, Spinner oder Twister sind sehr gut fürs Barsche angeln geeignet.

Die Gummis sollten jedoch in Farbe und Größe den Futterfischen angepasst sein. Zum Ansitzangeln sind vor allem Taumade oder Rotwurm sehr zu empfehlen. Diese sollten mit der Posenangel oder Grundmontage sowie leichtem Geschirr praktiziert werden. Flussbarsche reagieren auf ihren Lieblingsköder, dem Wurm, am schnellsten. Aber auch andere Fische lieben diesen Köder!

Schnur

Der Barsch kann sehr gut sehen. Daher sollte die Schnur so dünn wie möglich sein. Ein Schnurdurchmesser von ca. 0,08 Millimeter sowie eine hochwertige geflochtene Schnur sind daher sehr anzuraten. Tummeln sich auch Zander und Hechte, sollte die Schnur 0,12 Millimeter nicht überschreiten.

Rolle

Eine 2000er Rolle ist für Barsche ausreichend. Für weitere Wurfweiten sollte ein 3000er Modell gewählt werden. Dies garantiert ein besseres Wurfverhalten. Das Augenmerk sollte sowohl auf eine saubere Schnurverlegung, das Fassungsvermögen als auch auf eine absolut ruckfrei laufende Bremse gelegt werden.

Kescher

Kescher unterscheiden sich in der Tiefe des Netzes, des Transportmaßes, des Maschenmaterials sowie der Maschenweite, des Durchmessers des Kescherrandes und der Stablänge oder Seillänge bei Spundwandkeschern. Letztere werden in den Städten und an Häfen verwendet. Dafür werden extra lange Teleskopkescher oder Spundwandkescher benötigt. Diese eigenen sich besonders für das Angeln von Brücken, Stegen oder Spundwänden. Das Seil des Spundwandkeschers muss allerdings reißfest sein. Wird vom Ufer aus geangelt, dass der Griff so lange wie möglich sein soll. Vom Kajak, Belly-Boat aus oder im Bach wird mit einem kurzen Stab geangelt.

Beim Watangeln ist der Stab kurz, da der Fisch direkt vor die Füße gelandet wird. Watkescher sind nicht sehr groß, aber leicht zu transportieren. Mit einem großen Durchmesser lassen sich sehr gut große Fische fangen. Fürs Angeln vom Kajak aus, sind jedoch Netze mit größerer Tiefe zu empfehlen. Was die Maschenweite betrifft, muss zwischen der Verwendung in Fließ- oder Stillgewässer unterschieden werden. Je enger der Maschenabstand und dicker das Netzmaterial, desto größer der Wasserwiderstand in Bächen und Flüssen. Feinmaschige Netze lassen sich schlechter vom Haken lösen. Beim Raubfischangeln mit Zusatzdrillingen, mit Wobblern oder Jigköpfen ist es besser, ein grobmaschigeres Netz zu verwenden. So lassen sich die Haken leichter lösen.

Egal, welche Maschinenweite Sie wählen, das Netz muss unbedingt gummiert sein. Das schont die Schleimhaut des Fisches. Festsitzende Haken können durch ein gummiertes Netz leichter entfernt werden. Die Reinigung gestaltet sich dadurch ebenfalls einfacher. Beim Angeln wird viel Zubehör benötigt. Der Transport gestaltet sind dabei meist ziemlich nervig. Beim Spinnangeln sind daher robuste, aber leichte Teleskopkescher zu empfehlen. Zusammenklappbare Kescher haben sich bestens bewährt. Bootskescher mit tiefem Netz sind stabil und faltbar.

Methoden zum Barsche angeln

Jiggen

Bei dieser Technik wird ein Gummiköder am klassischen Jigkopf eingesetzt. Der Jigkopf ist ein besonderer Haken, der am Öhr abgewinkelt ist. Im Bereich des Knicks ist dieser mit einem Gewicht (Blei, Zink oder Wolfram) versehen. Durch das Gewicht bleibt der Körper in Grundnähe. Das wird „Jiggen“ genannt und beschreibt die Köderführung. Fürs Jiggen auf Barsch wird der Köder nach dem Auswerfen sinken gelassen. Danach wird dem Köder über die Rute Aktion verliehen (ruckartiges Anheben). Anschließend wird die Leerschnur aufgenommen. Der Köder bewegt sich dadurch Zickzack-förmig über dem Grund. Die Barsche beißen meistens in der Absinkphase, manches Mal auch zwischen den Zupfern.

Faulenzen

Im Gegensatz zum Jiggen erfolgt beim Faulenzen die Animation über ausschließlich über die Rolle. Ein bis drei schnelle Kurbeldrehungen werden aus der Ruhelage vom Boden ausgeführt. Die Rute muss dabei einen 45 Grad Winkel zur Wasseroberfläche aufweisen. Darüber hinaus sollte sie in Richtung Wasser zeigen. Die Kurbelumdrehungen bewirken, dass sich der Köder vom Boden abhebt und sich in der Pause wieder hinabbewegt.

Mit Wobbler

Flussbarsche sind Raubfische und jagen alles, was in ihr Maul passt. Miniwobbler sind daher ideal als Köder. Das heißt aber auch, dass der gesamte Rest der Anglerausrüstung darauf abgestimmt sein muss. Diese muss filigran ausfallen, sonst wird der Lauf des Miniwobblers gestört. Für diese Art des Barsch Fischens eignet sich eine 0,08 – 0,10 Nanofil oder eine 0,14 – 0,16 Monofile. Es sollten jedoch keine Karabiner oder Wirbel eingesetzt werden. Der Wobbler und das Vorfach werden direkt mit dem Knoten verbunden.

Spinnfischen

Spinnen oder Blinkern gehört zu den aktiven Angelarten. Hier kommen vor allem Kunstköder, wie z. B. Twister, Shads, Spinner, Wobbler oder Blinker zum Einsatz. Der Angler befindet sich dazu im Boot oder am Ufer.

Vertikalangeln vom Boot

Diese Technik besagt, dass von einem Boot, Kajak oder Belly-Boat geangelt wird. Natürlich ist das Angeln auch von einem Steg, einer Spundwand oder einem Eisloch möglich. Früher wurden dafür Zocker eingesetzt. Später wurden für das Eisfischen kleine Bleigewichte verwendet, die aussahen wie kleine Fische, die sich auf- und abbewegen. Beutefische werden durch kleine Plastikschwimmflügel am Köder imitiert. Das klassische Verikalfischen geschieht vom Boot aus. Dafür werden Gummiköder verwendet.

Barsche angeln in den verschiedenen Jahreszeiten

Frühling

Haben die Barsche noch nicht gelaicht, befinden sie sich im tiefen Wasser, in der Nähe der flachen Laichplätze. Suchen Sie mit dem Echolot nach Erhebungen am Boden, wie z. B. Steinpackungen oder Plateaus. Drehströmungen sind ebenfalls interessante Hotspots zu dieser Jahreszeit. Die richtige Montage sind Jigköpfe, Wobbler und Drop-Shots (tief laufen lassen!). Fähranleger und Seerosen sind ebenfalls gute Stellen. Kleinmäulige Barsche lieben steinigen und sandigen Untergrund. Wenn Sie wissen, wo sich letztes Jahr die Seerosenfelder befunden haben, haben Sie schon gewonnen!

Nach dem Laichen ziehen sich die Raubfische daher das tiefere Wasser vor. Je größer die Barsche sind, desto eher sind sie Einzelgänger und ziehen das Freiwasser vor. Mittlere finden Sie eher in der Nähe der flachen Laichplätze. Am besten eignen sich hier Gummiwürmer, Oberflächenköder und Drop-Shots.

Sommer

Barsche lieben flache Stellen im Sommer. Das können Felsen, Steinpackungen oder steile Klippen oder Schilfgürtel sein. Frühmorgens sind zu dieser Jahreszeit Topwater-Köder angesagt. Tagsüber sind sie besser mit tieftauchenden Drop-Shots oder Wobblern bedient. Im Sommer beißen Barsche fast den ganzen Tag über!

Herbst

Den Frühherbst verbringen die Barsche in tiefen Gefilden. Weil es kälter wird, fressen sie mehr. Im Spätherbst jagen sie fast immer. In der Früh halten sie sich an flachen Stellen auf. Später am Tag sind sie lieber im tiefen Wasser. In der Nähe von Wassereinläufen und Drehströmungen sind die Hotspots. Im Herbst sind Spinner, schaufellose Wobbler und Drop-Shots die richtigen Köder. Wichtig! Es lohnt sich, ein wenig Recherche nach den Futterfischen und deren Lieblingsplätzen zu betreiben.

Winter

Im Winter ziehen die Barsche ins tiefere, wärmere Wasser um. Suchen Sie nach kleinen Erhebungen unter Wasser oder gezielt nach tiefen Stellen. Geeignete Köder sind Feder-Jibs, Football-Jigs, Wobbler und Drop-Shots.

Beißzeiten der Barsche

Das ist sehr unterschiedlich und richtet sich auch nach der Art des Gewässers. Am liebsten beißen sie, wenn es dämmrig ist.

Tagsüber

Früh morgens, wenn es noch nichts hell ist. Manches Mal beißen sie auch zwischen 13 und 16h.

Nachts

Am häufigsten beißen sie zwischen 18 und 20.30h.

Gesetzliche Regelungen zum Barsche angeln

Schonzeiten

Da das Fischereigesetz samt der entsprechenden Verordnungen Landessache sind, kommt es zu unterschiedlichen Mindestmaßen und Schonzeiten. Für Verwirrung sorgt vor allem die Tatsache, dass am selben Fluss, z. B. der Elbe, die Schonzeiten und Mindestmaße trotzdem abschnittsweise unterschiedlich geregelt sind. Wichtig! Sogar in ein und demselben Bundesland gelten an jedem Gewässer unterschiedliche Bestimmungen. Da Verbände, Vereine sowie einige Landesbezirke ebenfalls abweichende Regelungen haben, ist es ratsam, sich vorab zu informieren!

Mindestmaße

Schonzeiten und Mindestmaße gehen miteinander einher. Der Hintergrund ist, dass die Fische eine Zeit brauchen, bis sie erwachsen sind. Würde es erlaubt sein, jederzeit und überall ohne Limits zu fischen, gebe es bald keine mehr. In Deutschland gibt es je nach Gewässer vielerorts gar kein Mindestmaß für Barsche. Darüber hinaus reichen die Mindestmaße von ca. 15 bis 60 cm. Sie sollten sich daher vorab wirklich informieren, bevor Sie loslegen, sonst kann das teuer werden!

Gewässertypen beim Barsche angeln

Fluss

Barsche halten sich in der Nähe von Strömungen auf. Die Futterfische dieser Räuber sind gerne im flachen Wasser oder direkt in den Strömungen. Kein Wunder also, dass sie sich gerne in der Nähe aufhalten. Sie wollen dann auch rasch wieder weg.

Kanal

Barsche lieben Spundwände am Kanal. Dort halten sich ihre Futterfische auf. Diese Raubfische eignen sich aufgrund ihrer Größe hervorragend dafür, sich in den Vertiefungen der Spundwand zu verstecken und dann anzugreifen.

See

Im See halten sich diese Raubfische gerne nahe am flachen Wasser auf. Sie sind dann bei genauerer Betrachtung trotzdem im Tiefen!

Montagen zum Barsch-Angeln

Drop-Shot-Montage

Diese Technik ist relativ einfach. Gummiköder werden hier am häufigsten eingesetzt. Aber auch Blutegel, Fischfetzen oder Würmer kommen hier zum erfolgreichen Einsatz. Die Drop-Shot Technik ermöglicht es im Vergleich zum herkömmlichen Spinnangeln, einen Hotspot länger befischen zu können. Die Fische werden durch diese Art des Angelns weniger gestört als durch das Jiggen oder Wobblern. Dropshotting erlaubt außerdem ausgefeilte Köderspiele, die sonst nicht möglich sind.

In die Mitte eines 1,5 Meter langen Fluorcarbon-Vorfaches wird ein Drop-Shot Haken gebunden. Ein spezieller Knoten, der eine 90 Grand Winkel Haken-Ausrichtung ermöglicht, der Springer-Knoten, erfüllt dafür die besten Voraussetzungen. Darüber hinaus werden langschenkelige Haken oder Offset-Haken verwendet. Am Ende des Vorfaches wird ein besonderes Drop-Shot Stabblei mit einem Klemm-Mechanismus angebracht. So kann das Blei verstellt werden, sodass sich die Tiefe effizient regeln lässt. Mit dem Albright-Knoten wird schließlich das Vorfach an die Hauptschnur gebunden.

Carolina-Rig / Texas Rig

Diese Art der Montage wurde in Carolina und Texas entwickelt. Beide Techniken sind äußerst erfolgreich. Das Besondere daran ist, dass das Gewicht vom Köder gelöst ist. Dadurch entsteht eine Verzögerung in der Präsentation (im Vergleich zum herkömmlichen Bleikopf!) Der Köder bewegt sich langsam zum Grund. Der Biss fährt dann meistens dank des freilaufenden Bleis sofort in die Rute! Der größte Unterschied zwischen Carolina und Texas ist die exakte Distanz zwischen dem Köder und dem Gewicht. Das Carolina Rig weist eine größere Distanz und daher längere Schwebephase auf. Diese Methode ist ideal für leicht strömende Flüsse und Stillgewässer. Zuerst wird Patronenblei auf die geflochtene Hauptschnur gezogen. Danach kommt eine Glasperle. Das erzeugt das „Klack-Geräusch“ beim Aufkommen auf dem Grund, das Barsche lieben. Dann wird die geflochtene Hauptschnur über einen einfachen Wirbel mit dem Fluorcarbon Vorfach verbunden. Das Vorfach kommt dann an den Offset-Haken.

Das Texas Rig dient sich derselben Zutaten. Statt der Glasperle kann auch ein Stopper verwendet werden. Die Größe des Hakens richtet sich natürlich nach der Größe des Köders. Der klassische Köder für diese Montage ist entweder ein wurmförmiger Gummiköder oder jegliche Art von Creature Baits, wie z. B. Molch Imitate. Besonders gut geeignet sind Gummikrebse. Fluorcarbon ist als Material vor das Vorfach ideal, da es sehr abriebfest ist.

Split-Shot Rig

Dabei handelt es sich um die älteste und einfachste Finesse-Rig Angelmethode. Diese Methode stammt aus Amerika und wurde zum Schwarzbarschangeln verwendet (Bass Fishing). Diese Technik ist, richtig angewendet, extrem fängig. Die Montage erfolgt mit speziell entwickelten, wurmförmigen Gummiködern (Twistern, Creature-Baits). Diese werden an einem Offset-Haken platziert und an der Hauptschnur befestigt. Danach werden kleine Schrotbleiteile im Abstand von ca. 5 – 10 cm vor der Hakenöse (Hauptschnur) angebracht.

Wacky-Rig

Dabei handelt es sich um eine relativ einfache Montage. Dafür gibt es zunächst einen speziellen Wacky-Jigkopf. Dieser ist seitlich flach und hat Silikonfransen (Skirt). Der Wacky-Jigkopf wird dann mittig durch einen wurmförmigen Softbait gestochen. Und schon kann der Köder ausgeworfen werden. Leichtes Zupfen haucht im etwas „Leben“ ein.

Neko-Rig

Das Gewicht für das Neko-Rig (Nail-Sinker) sieht aus wie ein Nagel. Dieses wird in das Ende eines wurmförmigen Köders gesteckt. Ein „Neko-Master“ (Neko-Rig- Master) ist eine kleine Spirale, die dann in den Köder gedreht wird. Am oberen Ende befindet sich eine Vorrichtung, um den Haken fest einhängen zu können. Diese Montage eignet sich gut, um lange an einer Stelle gehalten zu werden.


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