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Hakenlöser Test & Vergleich 2022

Christoph beim Angeln
  ca. 4 Min.
  18.01.2022

Die Frage nach dem besten Hakenlöser ist nicht ganz einfach zu beantworten. Je nach Zielfisch eignet sich ein anderer Hakenlöser besser oder schlechter. Vor allem für Raubfische eignen sich andere Hakenlöser besser als bei Friedfischen. Dies liegt sowohl an der Hakengröße, als auch an der Art des Hakens (Einzelhaken vs. Drillingshaken) sowie der Beschaffenheit des Fischmauls.

Wir haben uns daher die verschiedenen Modelle einmal vorgenommen und erklären im folgenden Artikel ihre Vorteile und Einsatzgebiete.

Beliebte Hakenlöser

Multifunktionale Zange

Hakenlösezange als Multitool

Eine solche multifunktionale Zange ist aus meiner Sicht die beste Kombination aus allen Zangen sowie einer Schere. Durch die lange, spitze Form können Haken auch aus kleinen Fischmäulern gut entfernt werden. Der kleine Dorn an der Spitze sorgt für festen Halt, sodass der Haken nicht aus der Zange rutscht.

Durch den integrierten Schnurschneider kann Angelschnur zudem problemlos und punktgenau abgeschnitten werden. Dies funktioniert in vielen Fällen sogar besser, als mit einer herkömmlichen Schere oder einem Messer.

Zusätzlich kann die Zange mithilfe der mitgelieferten Kette am Rucksack oder an der Hose befestigt werden und kann so nicht ins Wasser fallen.

Arterienklemme

Arterienklemme als Hakenlöser

Mithilfe einer Arterienklemme kann man den Angelhaken zuverlässig am Schenkel packen, um diesen schließlich zu lösen. Gerade für Fische mit einem kleinen Maul, bei denen der Haken relativ tief sitzt, eignet sich die Arterienklemme daher aufgrund ihrer schlanken Form perfekt.

Durch die leicht geschwungene Spitze kann der Haken besser erfasst und möglichst schonend für den Fisch entfernt werden. Mit etwa 15cm Gesamtlänge ist die Arterienklemme vor allem für mittlere bis große Fische geeignet, bei denen der Haken relativ weit hinten im Maul sitzt.

Hakenlöser für große Raubfische

Hakenlösezange für große Raubfische

Vor allem bei großen Hechten oder Zandern, bei denen der Haken relativ weit hinten im Maul sitzt, ist eine etwas kräftigere Zange für Hakenlösen von Vorteil.

Mit einer Länge von knapp 25cm können so auch sehr weit hinten sitzende Haken gelöst werden. Durch den Pistolengriff kann die Zange zudem punktgenau platziert und mit genügend Kraft auch den hartnäckigsten Haken lösen.

Stab-Hakenlöser für Forellen und Weißfische

Hakenlöser für Forellen und Weißfische

Ein Stab-Hakenlöser eignet sich vor allem für Fische mit einem kleinen Maul, die den Haken tief geschluckt haben. Dies ist z.B. sehr häufig beim Forellen angeln der Fall.

Dabei wird die Angelschnur gestrafft und in einen kleinen Schlitz am Hakenlöser eingefädelt. Anschließend wird dieser dann an der Schnur in das Fischmaul geführt. Am Haken angekommen, kann dieser dann in der Regel mit einer sanften Vorwärtsbewegung gelöst und aus dem Mault entfernt werden.

Drillingshaken mit Hakenlöser entfernen

Gerade beim Angeln auf Raubfische wie Barsch, Hecht oder Zander werden häufig Köder mit Drillingshaken eingesetzt. Diese müssen besonders vorsichtig entfernt werden, um das Maul des Fisch nicht zu verletzen. Vor allem mit einer Arterienklemme lässt sich hier sehr präzise arbeiten, sodass der Haken sanft aus dem Maul des Fisches entfernt werden kann.

Haken aus Hechtmaul entfernen© Irina Orlowa / stock.adobe.com

Haken aus Hechtmaul entfernen

Häufige Fragen zu Hakenlösern

Empfehlenswert und für die meisten Zielfische geeignet ist die Multifunktionszange. In den allermeisten Fällen ist diese ausreichend und besitzt zusätzlich noch den Vorteil, auch Angelschnüre zuverlässig schneiden zu können.
Die Antwort ist ja. Nur so lässt sich der Haken möglichst schonend aus dem Fischmaul entfernen. Gerade bei Raubfischen wie beispielsweise Hechten ist es mit der Hand nur schwer bis unmöglich, den Haken mit der Hand aus dem hinteren Teil des Mauls zu entfernen.
Nein, eine Hakenlöser-Pflicht gibt es nicht.
 

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