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Zander angeln

Zander angeln

Zander angeln (© Piotr Wawrzyniuk / stock.adobe.com)

Der Zander gilt als einer der beliebtesten Süßwasser-Speisefische. Kein Wunder also, dass er auch bei Anglern äußerst begehrt ist. Bevor wir in aller Ausführlichkeit erklären, wie man einen Zander am besten an den Haken bekommt, gehen wir zunächst einmal auf die allgemeinen Grundlagen des Fisches ein.

Der Zander gehört zu der Familie der Raubfische, das heißt er ernährt sich vorwiegend von anderen, kleineren Fischen. Zu seinen bevorzugten Beutefischen gehören Rotaugen, kleine Barsche, Ukeleien oder Güstern. Zander können in vielen heimischen Gewässern vorkommen. Sie leben sowohl in Seen als auch Flüssen oder Kanälen. Sie bevorzugen allerdings größere Gewässer mit einer Tiefe von mindestens vier Metern. Zudem sind Gewässer mit leichter Struktur ihr bevorzugtes Revier. Vor allem Gewässer mit steinigem Grund sowie Buhnen und Häfen sind Stellen, an denen man den Zander häufig antrifft.

Steckbrief

Zander Angeln

Der Zander © Alexey Kirillov – stock.adobe.com

Körper

  • Körperform: torpedoförmig
  • Maul: endständig
  • Bezahnung: Hunds- oder Fangzähne
  • Schuppen: klein, festsitzend
  • Besonderheiten:
    • Augen auffallend leuchtend gelb (Katzenaugen).
    • Körper mit unterbrochenen dunklen Querbinden (Flecken).
    • Rückenflosse und Schwanzflosse mit dunklen Parallelstreifen
  • Rückenflosse: stehen getrennt, die erste beginnt über Bauchflossenansatz
  • Spitzname: Stachelritter
  • Schwanzflosse: groß
  • Mittlere Länge: 40 – 60 cm
  • Maximale Länge: 120 cm
  • Gewicht: bis 20 kg

 

Lebensweise

  • Lebensweise: Raubfisch, meist am Gewässergrund
  • Lebensraum: tiefe Flüsse, Seen, Altwasser mit festem Grund (Steine)
  • Besonderheiten: im Ostseegebiet Wanderungen zwischen Ostsee und Haffen

 

Fortpflanzung

  • Laichzeit: Frühjahr (März – Mai)
  • Laichplatz: Haftlaicher
  • Laichablage: Wurzelwerk, Steine, Pflanzen
  • Besonderheiten: Männchen bewacht das Laichnest (Brutpflege)

Größentabelle

Zander können ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen, auch wenn der durchschnittliche Fisch eher 10 bis 15 Jahre alt wird. Dabei können Zander eine Größe von bis zu 1,20 Metern und ein Gewicht von ca. 18 kg erreichen. Die durchschnittliche Größe der Fische wird im Allgemeinen mit 40 bis 50 cm angegeben. Als kapital gilt ein Zander in der Regel ab einer Größe von 80 cm. Der größte in Deutschland gefangene Zander liegt bei 1,06 m.

AlterGrößeGewicht
1 Jahr100,075 kg
2 Jahre250,15 kg
2,5 Jahre300,26 kg
3 Jahre350,40 kg
3,5 Jahre400,60 kg
4 Jahre450,85 kg
4,5 Jahre501,20 kg
5 Jahre551,60 kg
6 Jahre602,00 kg
7 Jahre652,60 kg
8 Jahre703,30 kg
9 Jahre754,00 kg
11 Jahre804,90 kg
13 Jahre855,90 kg
15 Jahre907,00 kg
17 Jahre958,20 kg
19 Jahre1009,60 kg
20 Jahre10511,10 kg
22 Jahre11012,70 kg
24 Jahre11514,60 kg
27 Jahre12016,50 kg

Ausrüstung

Rute

Welche Rute gewählt wird, hängt sehr stark auch von der Angelmethode ab. Beim Jiggen und Faulenzen ist es wichtig, direkten Kontakt zum Köder zu haben, damit ihr diesen gezielt über den Gewässergrund führen könnt. Mit einer etwas längeren Rute könnt ihr zudem durch den Winkel der Rute zum Wasser beeinflussen, wie euer Köder über die Grund „springen“ soll.

Zum Jiggen / Faulenzen vom Boot oder Ufer mit Gummifisch würde ich daher eine Rute mit 2,40 – 2,80 m empfehlen.So kommt ihr zum einen weit genug raus und könnt die Schnur gleichzeitig in einem guten Winkel einholen. Je nach Gewässer und Ködergröße sind Ruten mit einem Wurfgewicht zwischen 25-40 g für die allermeisten Einsatzzwecke sehr gut geeignet.

Zusätzlich solltet ihr darauf achten, dass ihr keine zu weiche Rute nutzt, da ihr den Anhieb sonst nur suboptimal setzen könnt. Der Zander hat im Vergleich zu anderen Fischen ein sehr hartes Maul, sodass der Anhieb gut sitzen muss, um den Fisch zu haken. Daher sind Ruten mit einer schnellen Spitzenaktion am besten geeignet.

Wer vom Boot vertikal auf Zander angelt, der benötigt dafür keine ganz so lange Rute. 1,80-2,00 m sind hier eine gute Länge. Da hier zudem weniger geworfen und der Köder meist nur heruntergelassen wird, ist es auch nicht ganz so schlimm wenn die Rute ein geringeres Wurfgewicht als der Köder hat. Auch hier empfiehlt es sich, eine recht harte Rute zu nutzen, um den Anhieb gut durchzubringen und den Fisch zuhaken.

Köder

Der klassische Köder für das Angeln auf Zander ist der Gummifisch. Diesen gibt es in allen nur denkbaren Formen, Farben und Größen. Je nach Gewässer wird dieser mit einem unterschiedlich schweren Jigkopf bestückt und dann meist über den Grund gejiggt oder gefaulenzt. Gummifische mit einem sehr beweglichen Schwanz wie bspw. Curly Shads können auch langsam über dem Gewässergrund eingeholt werden, ohne das der Köder angejiggt wird. Da der Biss aber meistens in den Absinkphasen des Köders kommt, ist Einholen mit kurzen Pausen oftmals erfolgreicher.

Alternativ sind auch Wobbler eine gute Wahl, gerade wenn es in Richtung Abend / Nacht geht. Knallige Farben die einen guten Kontrast zum Wasser und zum Licht bieten, sind dann ein guter Fischgarant. Rasseln im Köder verstärken die Reize an den Fisch und animieren ihn, den Köder zu attackieren.

Wer vom Ufer aus auf Zander angelt und dabei nicht aktiv fischen möchte, der sollte auf frischen Köderfisch zurückgreifen. Hier können sowohl ganze Fische als auch Fischfetzen verwendet werden. Fische in einer Größe von 7,5 – 12 cm sind dabei gut geeignet. Vor allem Rotaufen und Grundeln eignen sich perfekt zum Zander angeln, da diese die natürliche Beute des Zanders darstellen.

Schnur

Da Zander sehr gute Augen besitzen, sollte die Schnur so unauffällig wie möglich sein. Zudem haben Zander zwar spitze Zähne, allerdings sind diese nicht so fein und scharf wie die eines Hechts. Daher muss die Schnur lediglich den Angeldruck des Fisches aushalten, nicht aber seine Zähne.

Entsprechend sollte beim Angeln auf Zander daher immer auf Fluorocarbon als Vorfach gesetzt werden. Dieses wird im Wasser praktisch unsichtbar und besitzt darüber hinaus nicht so eine hohe Dehnung wie bspw. monofile Schnur. Ca. 60 cm reichen meist aus, länger muss das Vorfach nicht sein.

Als Hauptschnur empfiehlt sich geflochtene Schnur, da es wichtig ist, den Anhieb sofort und direkt setzen zu können. Dies wäre mit monofiler Schnur nicht so gut möglich, da diese eine deutlich höhere Dehnung aufweist. Die Tragkraft hängt dabei natürlich auch von eurer Art und Weise zu fischen ab, meist ist aber 0,12 – 0,14 mm eine gute Wahl beim Angeln auf Zander.

Wichtig

Ist in eurem Gewässer mit Hecht zu rechnen, verwendet immer ein sicheres Vorfach aus Stahl oder Titan. Dieses hält auch den stärksten Zähnen stand und sorgt dafür, dass ihr eure Fische nicht verliert.

Rolle

Die Größe der Rolle ist nicht ganz so entscheidend wie die Wahl der Rute und der Schnur. Je nach Größe der Rute ist beim Spinnfischen eine 2000er oder 3000er Größe meist völlig ausreichend.

Für das Vertikalangeln vom Boot solltet ihr auf eine Baitcaster-Rolle setzen, sich so der Köder besser am Grund entlangführen lässt, ohne dass ihr jedes Mal den Bügel aufmachen müsst, um Schnur zu geben.

Kescher

Selbstverständlich muss auch beim Angeln auf Zander ein Kescher mitgeführt werden, um den Fang möglichst einfach und schonend an Land zu bringen. Hier tut es meist ein „normaler“ Kescher mit einer durchschnittlichen Größe. Es empfiehlt sich, einen gummierten Kescher zu kaufen, da diese zum einen den Fisch schonen, zum anderen aber auch weniger anfällig für Hänger des Köders sind.

Erhältlich sind zudem auch spezielle Raubfischkescher, die durch einen robusteren Gesamtaufbau punkten. Notwendig sind diese aber erst, wenn ein wirklich kapitaler Fisch am Haken hängt.

Wer an Spundwänden oder anderen höher gelegenen Stellen angelt, der sollte unbedingt einen Spundwandkescher dabei haben. Das Herausheben einen Fisches ist nicht waidgerecht und sollte daher vermieden werden.

Methoden zum Zander angeln

Jiggen

Die beliebteste Art auf Zander zu Angeln ist das Jiggen/Faulenzen mit dem Gummifisch. Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie sowohl vom Ufer als auch vom Boot eingesetzt werden kann. Zudem kann der Angler so schnell eine große Fläche abfischen, indem er fächerförmig das Gewässer nach Fischen absucht. Durch das Zupfen/Anjiggen des Köders wird dabei versucht, die Bewegungen eines Fischen, der über den Gewässergrund schwimmt, möglichst gut zu imitieren. Zander greifen ihre Beute vor allem in kurzen Ruhephasen an, weshalb der Biss meistens beim Absinken des Köders erfolgt.

Faulenzen

Die zweite Methode zum Angeln mit Gummifisch ist das sogenannte Faulenzen. Die Köderführung erfolgt dabei nicht über die Rute, sondern über die Rolle.

Prinzipiell gilt es, möglichst die gleiche Bewegung des Gummifisches zu erreichen, wie auch beim Jiggen. Dies geschieht nun aber nicht durch Anheben und Senken der Rute, sondern durch das Einholen der Schnur. Durch kurze, aber schnelle Kurbelumdrehungen steigt der Köder vom Gewässergrund auf hoch und sinkt anschließend wieder ab.

Mit Wobbler angeln

Vor allem in den späten Abendstunden und in der Nacht kann sich ein Wobbler als fantastischer Köder entpuppen. Denn in dieser Zeit stehen die Zander häufig recht nahe am Ufer und jagen an der Oberfläche des Gewässers. Je nach Art des Wobblers sinkt dieser beim Einholen ab oder er schwimmt an der Oberfläche. Erhältlich sind Wobbler mit verschiedenen Lauftiefen. Die richtige Wahl, ist hier vor der Beschaffenheit eures Gewässers abhängig, meist jedoch sind tief laufende Wobbler mit einer Lauftiefe von 2-4m besser geeignet.

Grundmontage mit Köderfisch

Als eine der effektivsten Methoden beim Angeln auf Zander hat sich die Grundmontage mit Köderfisch erwiesen. Denn vor allem tagsüber, insbesondere in den kalten Zeiten, liegen die Zander meist nur recht faul am Grund der Gewässer und bewegen sich nur träge und wenig. Ein Köderfisch, welcher am Grund herumliegt ist eine einfache Beute und wird entsprechend gerne angenommen.

Die Montage ist denkbar einfach. Direkt auf die Hauptschnur wird ein durchlaufendes Blei gezogen, bevor ein Wirbel montiert wird. An diesem wird das Vorfach – je nachdem ob Hechte vorkommen aus geflochtenem Stahl oder aus Carbon – montiert. Grundsätzlich gilt, dass das gewählte Blei stets so leicht wie möglich, so schwer wie nötig ausfallen sollte, damit die gewünschte Stelle befischt werden kann.

Vertikalangeln

Das Vertikalangeln wird in den meisten Fällen vom Boot ausgeübt, kann aber auch zB. von Spundwändern aus erfolgen. Vorteil hier ist, dass der Köder punktgenau über den Boden geführt werden kann. Vor allem in Verbindung mit einem Echolot können Fische so punktgenau lokalisiert und beangelt werden.

Der Köder wird dabei unmittelbar neben dem Boot ins Wasser gelassen und anschließend dicht über dem Grund bewegt. Durch die Drift oder in stehenden Gewässern zB. mithilfe eines E-Motors wird nun langsam die entsprechende Stelle abgeangelt. Die Kunst liegt hierbei vor allem darin, die passenden Stellen mittels Echolot ausfindig zu machen. Vor allem im Winter finden sich die Zander häufig in kleineren Vertiefungen am Grunde des Gewässers – meist in einer Tiefe von vier bis fünf Metern.

Aber auch Kanten, an denen das Gewässer deutlich abfällt, sind eine gute Stelle zum Zander angeln.

Zander angeln in den verschiedenen Jahreszeiten

Entgegen vieler Gerüchte ist es durchaus möglich, in allen Jahreszeiten erfolgreich auf Zander zu angeln. Die Kunst dabei liegt darin, zu wissen, in welcher Zeit sich die Fische wie verhalten und welche Köder und welche Methoden fängig sind.

Frühling

Langsam aber sicher wird das Wasser im Frühjahr wärmer. Die Zander beginnen wieder aktiver zu werden und ziehen stetig in seichtere Gewässer, auf der Suche nach passenden Plätzen zum Laichen. Es gilt die Standorte der Fische in den flacheren Zonen des Gewässers zu suchen. Als Köder sind vor allem kleinere Gummifische zu empfehlen. Denn viele Fische haben bereits für Nachwuchs gesorgt, sodass die Gewässer voll von kleinen Beutefische sind. Vor allem in Seen steigt die Wassertemperatur schneller an als in Flüssen, sodass die Zander früher aktiv sind und in befischt werden können.

In Deutschland ist üblicherweise von Mitte März bis Ende April Schonzeit, was beim Fischen auf Zander im Frühling zu berücksichtigen ist.

Sommer

Im Sommer zieht es den Zander wieder in die tieferen Gebiete der Gewässer, denn dort ist ein höherer Sauerstoffgehalt gegeben. Das Angebot an Beutefischen ist nach wie vor groß, nur sind diese bereits etwas größer. Es empfiehlt sich, mit größeren Gummifischen (10 bis 15 cm) zu angeln.

Auch die Grundmontage mit Köderfisch ist im Sommer eine hervorragende Wahl. Erfolgversprechend ist im Sommer auch das Angeln in der Nacht. Hier sollte ein Wobbler gewählt werden, welcher je nach Gewässertiefe 1-3m unter der Wasseroberfläche geführt werden sollte. Das ist die Zone, in welcher die Zander in lauen Sommernächten auf Jagd gehen.

Herbst

Im Herbst werden die Zander langsam wieder träger und bewegen sich weit weniger. Auch in den Nächten kommen sie nur noch selten in die flacheren Zonen. Das Angeln mit Gummifischen ist vor allem empfehlenswert, aggressiv gejiggte Köder können so manchen faulen Zander noch zum Biss überreden. Aber auch das Grundangeln mit Köderfischen ist nach wie vor äußerst erfolgreich.

Winter

Der Winter gilt üblicherweise als schwierigste Jahreszeit, um Zander zu erbeuten. Denn diese sind nun schon beinahe in einen Winterschlaf verfallen und verharren stur am Gewässerboden. Die natürlichen Beutefische sind langsam aber sicher erwachsen geworden und bieten keine guten Ziele mehr. Der Mangel an verfügbaren Köderfischen sorgt auf dafür, dass primär das Spinnfischen Erfolgschancen bietet. Am besten für das Angeln im Winter ist jedoch das vertikale Angeln vom Boot aus geeignet. Denn so kann man äußerst einfach dem Zander den Köder vors Maul halten – egal wie faul der Fisch ist, einer solchen Versuchung kann kaum jemand widerstehen.

Beisszeiten von Zandern

Nun wissen wir bereits Bescheid, in welchen Jahreszeiten die Zander mit welchen Methoden gefangen werden können. Doch zu welchen Tageszeiten sind Zander besonders in Beißlaune?

Tagsüber

Die meisten Zander werden tagsüber gefangen. Hierbei sind insbesondere die frühen Morgenstunden und die Stunden vor der Abenddämmerung interessant. Ähnlich wie andere Raubfische, wie beispielsweise der Hecht, jagen Zander bevorzugt in der Dämmerungszeit. Im Laufe des restlichen Tages gilt es als schwierig Zander zu erbeuten. Einzig im Frühjahr vor der Laichzeit geraten die Zander in einen regelrechten Fressrausch und können auch am Tage einfach gefangen werden – doch Achtung! Zu dieser Zeit herrscht in Deutschland und den meisten anderen EU Staaten Schonfrist!

Nachts

Nachts gehen Zander vor allem im Sommer auf Jagd. Dabei kommen sie in die flacheren Gewässerzonen und suchen knapp unterhalb der Gewässeroberfläche nach Beute. Das Fischen mit einem Oberflächenwobbler entlang der Strömungskanten hat sich hier als besonders erfolgreich erwiesen.

Gesetzliche Regelungen zum Zander angeln

Die gesetzlichen Regelungen beim Angeln auf Zander können je nach Land, Bundesland oder sogar Angelgebiet unterschiedlich ausfallen. Es gilt grundsätzlich, sich vor dem Angeln zu erkundigen, wie die jeweiligen Schonzeiten und Mindestmaße ausfallen.

Schonzeiten

Im Allgemeinen gilt, dass der Zander während der Laichsaision überall Schonzeit hat. Meist wird dies von Mitte März bis Ende April geregelt. Doch in manchen Bundesländern hat der Zander bereits von Jahresbeginn an bis Mitte Mai Schonzeit – so beispielsweise in Hamburg.

Mindestmaße

Auch die Mindestmaße sind von Region zu Region unterschiedlich und werden stets in den einzelnen Erlaubnisscheinen aufgeführt. Als Orientierungshilfe kann gesagt werden, dass Zander üblicherweise ein Mindestmaß von 40 bis 50 Zentimetern besitzen müssen.

BundeslandSchonzeitenMindestmaß
Baden-Württemberg01.04. bis 15.05.45 cm
Bayern15.03. bis 30.04.50 cm
Brandenburg01.04. bis 31.05.45 cm
Berlin01.01. bis 31.05.45 cm
Bremen01.02. bis 15.05.40 cm
Hamburg01.01. bis 15.05.40 cm
Hessenkeine50 cm
Mecklenburg-Vorpommern (Binnengew.)keine45 cm
Mecklenburg-Vorpommern (Küstengew.)23.04. bis 22.0545 cm
Niedersachsen (Binnengew.)15.03. bis 30.04.35 cm
Niedersachsen (Küstengew.)15.03. bis 15.05.40 cm
Nordrhein-Westfalen01.04. bis 31.05.40 cm
Rheinland-Pfalz01.04. bis 31.05.45 cm
Saarland15.02. bis 31.05.45 cm
Sachsen01.02. bis 31.05.50 cm
Sachsen-Anhalt15.02. bis 31.05.50 cm
Schleswig-Holstein (Binnengew.)01.04. bis 31.05.45 cm
Schleswig-Holstein (Küstengew.)15.02. bis 15.05.40 cm
Thüringen01.04. bis 31.05.45 cm

Gewässertypen beim Zander angeln

Zander finden sich in den Unterschiedlichsten Arten von Gewässern. Doch welche dieser Gewässer sind zu welchen Zeiten zu bevorzugen?

Fluss

Langsam fließende Flüsse sind ein beliebter Lebensraum von Zander. Vor allem im Frühjahr und im Sommer können hier oft auch große Exemplare gefangen werden. Es bietet sich das Spinnangeln hervorragend an. Beim Angeln auf Grund muss aufgrund der Strömung häufig ein größeres Blei als für die Reichweite benötigt gewählt werden.

Kanal

In Kanälen können Zander häufig zielgenau befischt werden. Es gilt Ähnliches wie für Flüsse. Vor allem im Frühjahr und im Sommer sind diese ein beliebter Aufenthaltsort der Fische. In Herbst und Winter ziehen sie sich üblicherweise in tiefere Gebiete in den verbundenen Seen zurück.

See

Die Seen sind zu allen Jahreszeiten eine gute Möglichkeit, um Zander zu erbeuten. Im Frühjahr und im Sommer (vor allem nachts!) können sie in den flachen Zonen aufgefunden werden. Im Herbst und Winter hingegen ziehen sie in die Tiefe und können hier vor allem beim Grundangeln, aber auch beim vertikalen vom Boot aus erbeutet werden.


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