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Zanderköder – Die besten Köder für Zander

Zander gefangen auf Gummifisch

Zander gefangen auf Gummifisch (© neon_ti / stock.adobe.com)

Zanderangeln kann zur Herausforderung werden, wenn man nicht weiß, was man tut. Um den richtigen Köder zu finden, ist es wichtig, das Fressverhalten der Fische zu beachten. Dieses ändert sich nicht nur im Verlauf eines Tages, sondern wird auch durch die Jahreszeiten beeinflusst. Größere Köder sind vor der Schonzeit und im Frühjahr interessant, da Zander große Fische als Konkurrenten sehen und diese eher attackieren. Kleine Köder und Miniköder führen in der Brutfischzeit zu Erfolgen. Köder sollten in Größe, Form und Farben den Futterfischen entsprechen, die von den Zandern aktuell gejagt werden. Allerdings führen auch Schockfarben häufig zum Erfolg, weshalb es hier nicht den einen besten Köder gibt. Diesen muss man für sein Gewässer immer selbst herausfinden.

Aber auch die Angelsituation (das Gewässer, die Angelrute und die Fangmethode) spielen eine Rolle für die Köderabstimmung.

Das Jagdverhalten der Zander hat ein paar Besonderheiten, die bei der Wahl des Köders bedacht werden sollten. Hier ist nicht nur die aktive Jagdzeit der Zander interessant, die beginnt, sobald es dämmert, sondern auch die Art und Weise, wie gejagt wird. Zander verfolgen ihre Beute zum Beispiel einige Zeit, bevor sie zuschlagen. Außerdem saugen sie die Beute ein. Zu große Köder oder Haken hindern sie dabei. Für den Fangerfolg ist es also entscheidend, den Köder nicht nur richtig zu präsentieren, sondern die Größe Köder den Zandern anzupassen.

Kunstköder

Der Gummifisch als Zanderköder

Zander auf blauen Gummifisch als Köder

Zander auf blauen Gummifisch als Köder (© Piotr Wawrzyniuk / stock.adobe.com)

Gummifische sind der beliebteste Köder, wenn der Zielfisch Zander heißt. Bei Gummifischen ist die Schwanzform besonders wichtig. Je steiler der Schwanz zum Körper abgesetzt ist, desto mehr Wasser wird verdrängt. Dies führt dazu, dass sich gerade Actionshads mit einem Tellerschwanz sehr stark bewegen und unter Wasser viel Druck erzeugen.

Doch auch mit anderen Gummifischen können Zander gefangen werden. Mit Twistern kann man im Winter besonders erfolgreich sein, indem man sie mit überbleitem Jigkopf über den Bodengrund jiggt.

Für das Vertikalangeln sind V-Tails oder Fransenköder zu empfehlen, da sich diese in der Vertikalen perfekt bewegen und beim Hochziehen bzw. Absenken des Köders sehr attraktive Bewegungen machen, die keinen Raubfisch kalt lassen.

Je nach Hersteller sind die Gummifische meist etwas weicher oder härter. Generell gilt jedoch: Je weicher der Köder, desto besser kann der Zander ihn einsaugen. Nachteil bei zu weichen Ködern ist dabei, dass diese nach einigen Bissen ausgetauscht werden müssen.

Außerdem spielt die Farbauswahl eine große Rolle. Es empfiehlt sich, immer mehrere Farbkombinationen zur Hand zu haben. Bei schlechten Lichtverhältnissen sind Köder, die einen hohen Kontrast zum Wasser bieten oft erfolgreicher. Ist das Wasser klarer und das Licht gut, funktionieren auch gedecktere Farben sehr gut. Hier ist es wichtig, seine eigenen Erfahrungen zu machen und Vertrauen zum Köder aufzubauen.

Wobbler zum Zanderangeln

Mit Wobbler erfolgreich auf Zander

Mit Wobbler erfolgreich auf Zander (© FedBul / stock.adobe.com)

Wobbler sind ebenfalls hervorragende Köder zum Zanderangeln. Sie bieten vor allem in flachen Gewässern einen Vorteil. Nachts, wenn das Jagdverhalten der Zander am stärksten ausgeprägt ist und sie sich im Mittelwasser aufhalten, sind schlanke Wobbler optimal. Vor allem knallige Farben funktionieren dann sehr gut. Wobbler eignen sich gut für das Schleppangeln und sollten je nach Gewässertiefe ein bis zwei Meter tief im Wasser laufen. Ideal sind längliche Wobbler von etwa 10 cm.

Crankbaits als Zanderköder

Mit Crankbaits kann werfend oder schleppend geangelt werden. Crankbaits imitieren die natürlichen Bewegungen von Gründlingen. An lockerer Schnur treiben die Köder rückwärts nach oben. Zehn bis 20 cm lange Crankbaits locken die Zander vor allem in den warmen Monaten des Jahres aus ihren Verstecken. Die Fische sind in diesen Monaten aktiver und jagen eifriger. Crankbaits, die nahe am Ufer bewegt werden und etwas Bodengrund aufwirbeln, werden von den Zandern deutlich häufiger attackiert. Crankbaits gibt es in den verschiedensten Dekoren, sodass für jedes Gewässer der passende Köder gefunden werden kann.

Naturköder

Köderfisch

Soll mit Naturköder auf Zander geangelt werden, eignen sich dafür vor allem Köderfische. Diese können entweder ganz oder in Fetzen angeboten werden. Hier gilt, je frischer der Fisch, desto besser.

Zander auf Barsch als Köderfisch gefangen

Zander auf Barsch als Köderfisch gefangen (© Piotr Wawrzyniuk / stock.adobe.com)

Vor allem an Gewässern, die einem hohen Angeldruck mit Kunstködern ausgesetzt sind, kann das Angeln mit Köderfisch den entscheidenden Unterschied machen. Aber auch an Tagen, an denen der Zander einfach nicht beißen will, kann Köderfisch die Rettung sein. Zudem kann es hilfreich sein, den Angelplatz hin und wieder zu variieren. So erhöhen sich die Fangchancen. Bei geringeren Lichtverhältnissen oder wenn es dunkel wird, steigt die Fangquote ebenfalls, da die Zander dann aktiver sind, beziehungsweise die Jagdzeit beginnt. Solange die Temperaturen noch mild sind, halten die Zander sich in den flachen Uferzonen auf. Sobald die Temperaturen sinken oder bei starkem Lichteinfall, ziehen sie sich vor allem in stehenden Gewässern in die tieferen Regionen zurück.

Welche Köderfische eignen sich zum Zanderangeln?

Köderfische, die sich zum Angeln von Zander besonders gut eignen, sollten 5 bis 12 cm groß und frisch sein. Vor allem Fische, die zur natürlichen Nahrung des Zanders gehören, funktionieren entsprechend gut. Dies sind Gründlinge, Barsche, Rotfedern oder Rotaugen. Diese sind mit einer Stipprute schnell selbst geangelt und können sofort verwendet werden. Alternativ bieten auch die meisten Angelfachgeschäfte Köderfische zum Kauf an.

Methoden zum Köderfischangeln auf Zander

Hier bieten sich dem Angler zwei Möglichkeiten. Der Köderfisch kann entweder per Grundmontage kurz über dem Grund präsentiert werden, oder man greift zur Posenmontage und führt den Köderfisch im Mittelwasser entlang. Dies geht jedoch nur, wenn das Gewässer nicht allzu tief ist. Diese Methode eignet sich daher vor allem für Kanäle und kleinere Flüsse.

Der beste Zanderköder für den Tag

Bei Tag eignen sich Gummifische hervorragend als Zanderköder. Zander halten sich bei starkem Lichteinfall dort auf, wo weniger Licht herrscht. Bei Tag ziehen sie sich daher auf den Gewässergrund zurück. Die Farbe und Größe ist dabei ganz von der Trübung des Wasser und sowie dem aktuell herrschenden Wetter abhängig.

Der beste Zanderköder für die Nacht

Wenn es dunkel wird, beginnt bei den Zandern die Jagd. Innerhalb von einer halben Stunde werden die Fische aktiv und steigen ins Mittelwasser auf. Knallige Farben und UV-aktive Köder sind beim Angeln im Dunkeln von Vorteil. Da Zander im Dunkeln weniger gut sehen, sind auch Wobbler mit Rassel ein guter Köder, da sie mehr Druck erzeugen und zusätzliche Sinne des Zanders reizen.

Das Angeln mit Köderfisch ist in der Dämmerung bzw den Abendstunden auch immer eine gute Möglichkeit, wenn das aktive Fischen aufgrund der eingeschränkten Sicht durch die Dunkelheit etwas weniger leicht fällt.

Zander gefangen auf Curly Shad bei Dämmerung

Zander gefangen auf Curly Shad bei Dämmerung


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