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Raubfische angeln: Infos zu Ködern, Raubfischarten und Ausrüstung

Christoph beim Angeln
  ca. 2 Min.
  01.02.2022

Als Raubfische werden Fischarten bezeichnet, die sich vorrangig räuberisch von anderen Fischen, Insekten oder anderen Tieren wie zum Beispiel Krebsen ernähren. Dazu gehören in Deutschland beispielsweise Hecht, Barsch, Zander oder Rapfen. Aber auch Forelle, Wels oder Aale gehören zu den Raubfischen. Was einen Raubfisch auszeichnet und was für das Angeln auf Raubfische wichtig ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Raubfische im Überblick

Auch Insektenfresser sind Raubfische

Wer denkt, dass es sich nur bei großen Fischen wie beispielsweise dem Hecht um Raubfische handelt, der irrt sich. Denn auch kleinere Fische wie beispielsweise Forellen legen ein räuberisches Verhalten an den Tag. Allerdings mit dem Unterschied, dass die Beute hier natürlich deutlich kleiner ausfällt. Dennoch jagen diese Fische vor allem nach Insekten im Wasser und an der Wasseroberfläche. Aber auch kleinere Fische gehören zum Beute-Schema.

Angeln mit Kunstfliegen auf Forellen© Pierrick / stock.adobe.com

Angeln mit Kunstfliegen auf Forellen

Raubfisch extrem: Hechte und Welse

Extrem wird es dann beispielsweise bei Hechten oder auch Welsen. Neben größeren Fischen wird hier auch schonmal Jagd auf Ratten, kleine Enten-Küken oder auch Tauben gemacht, wenn diese auf der Wasseroberfläche schwimmen.

Wels verschlingt große Rotfeder© Rostislav / stock.adobe.com

Wels verschlingt große Rotfeder

Unterschied zu Friedfischen

Der größte Unterschied zu Friedfischen besteht in der Nahrungsaufnahme. Während Raubfische, wie der Name schon sagt, ihrer Beute nachjagen / rauben, leben Friedfische friedlich. Sie ernähren sich von vor allem von Pflanzen und anderer natürlicher Nahrung.

Karpfen gründelt friedlich am Grund© Rostislav / stock.adobe.com

Karpfen gründelt friedlich am Grund

Angelköder für Raubfische

Kunstköder

Beim aktiven Angeln auf Raubfische wird durch den Köder die Bewegung und Erscheinung eines Beutefisches nachgeahmt. Hierbei ist die Köderführung entscheidend, da jeder Köder anders geführt werden muss. Zu beachten sind dabei immer die Gegebenheiten vor Ort wie beispielweise die Wasserfärbung, Strukturen im Wasser sowie natürlich der Zielfisch.

Naturköder / Lebendköder

Anders ist es da beispielsweise beim Angeln mit Lebendködern oder auch Fischfetzen. Diese werden in der Regel mittels Grundmontage an einer geeigneten Stelle positioniert und nicht aktiv geführt.

Raubfisch angeln mit toten Köderfisch© DeStefano / stock.adobe.com

Raubfisch angeln mit toten Köderfisch

 

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