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Für die meisten Anfänger in Sachen Angeln ist der Barsch der erste Fisch, den sie fangen. Hier passt das Motto „Barsche fangen ist nicht schwer – große Barsche aber sehr“. Dies trifft zu, denn viele andere Fischarten haben die gleichen Gewohnheiten und sind somit leichte Beute. Größere Barsche hingegen sind äußerst mobil und verteilen sich in gänzlich unterschiedlichen Gewässerbereichen, sodass man sehr flexibel sein muss.

Grundsätzlich lassen sich Barsche aber zu jeder Jahreszeit erfolgreich beangeln, denn Barsch-Saison ist so gut wie das ganze Jahr und sie sind nahezu in jedem Gewässer zu finden.

Verhalten des Barsches im Frühling

Eigentlich kann das Angeln von Barschen im Frühling ganz einfach sein, schließlich gehen die Räuber zumeist in Schwärmen auf die Jagd und sind deshalb besonders gut in großen Gruppen anzutreffen. Doch in etwas größeren Gewässern können sie sich besser verteilen und sind nicht so einfach aufzuspüren. Zudem sind sie zu dieser Jahreszeit auf das Laichen fokussiert. Allerdings machen sie sich gleich nach der Laichzeit auf die Suche nach Nahrung. Nach dem langen „Winterschlaf“ müssen die Energiespeicher entsprechend aufgefüllt werden und die Barsche schwimmen in großen Schwärmen auf der Suche nach geeignetem Futter umher. Während keiner anderen Jahreszeit fressen diese Süßwasserfische in kürzester Zeit so viel wie im Frühling.

Welche Köder eigenen sich am besten zum Barschangeln im Frühling?

Es gibt ganz verschiedene Arten von Ködern, mit denen sich Barsche gut fangen lassen; die Auswahl ist vielfältig: Angler können entweder Würmer, Maden oder Köderfische verwenden, ebenso wie Spinner, Wobbler und Gummiköder. Doch, Achtung: Nicht jeder Köder ist zu jeder Jahreszeit gleich gut geeignet! Denn je nach Saison ändert sich das Beuteschema der Barsche und somit auch ihr gezieltes Jagdverhalten. Im Frühling ist es noch recht kühl, weshalb die Köderwahl am besten auf den Tauchwurm oder Gummis fallen sollte.

Welche Farben funktionieren im Frühling gut?

Viele Angler fragen sich, welche Farbe des Gummifisches im Frühling am besten funktioniert. Dabei muss man wissen, dass Farben unter Wasser schnell verblassen, da bis zu 25 Prozent des Lichtes von der Wasseroberfläche absorbiert werden. Besonders gut geeignet sind daher die Farben Gelb, Grün und Blau – diese sind auch in tieferen Gewässern noch gut zu erkennen.

Beißzeiten von Barschen im Frühling

Im Frühling gibt es verschieden gute Beißzeiten von Barschen. Von Januar bis März sind diese Fische zwar schon gut zu fangen, dies geschieht aber eher aus reinem Zufall. Manchmal spielt dabei natürlich auch das Glück des Anglers eine Rolle. Ab April werden die Barsche dann immer munterer und aktiver, was einen Fang viel wahrscheinlicher werden lässt. Zu dieser Zeit sind die Barsche gut fängig. Ab Mai und dann in die Sommermonate hinein ist der Barsch äußerst aktiv unterwegs und ein Ausflug zum Barschangeln kann sehr erfolgreich enden.

Standplätze im Frühling: Wo stehen die Barsche?

Die Fress- und Lebensgewohnheiten sowie die Standplätze von Fischen ändern sich mehrfach im Jahr mit fallenden und steigenden Temperaturen. Im Frühling ist es noch relativ kühl und dies bedeutet, dass die Barsche überwiegend in den tieferen Zonen eines Gewässers stehen. Allerdings gibt es auch schon einige, die in Ufernähe unterwegs sind.

Der ideale Standplatz für Barsche besteht aus folgenden Bedingungen: Die Barsche halten sich im Frühling überwiegend in trüben Gewässern auf. Dies bietet zusätzlichen Schutz. Zudem sollte der Platz ausreichend windgeschützt sein. Ein harter Untergrund wird von den Barschen ebenfalls präferiert, da dieser auch perfekt für die Brut geeignet ist. Es muss vor allen Dingen eine gute Schutzmöglichkeit in der Nähe sein, damit sich die Fische ausreichend zurückziehen können. Sobald eine Vielzahl dieser Bedingungen erfüllt ist, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf einen guten Barsch-Fang im Frühling. Je mehr Faktoren auf die entsprechende Zone zutreffen, umso besser gelingt das Barschangeln zu dieser Jahreszeit.