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    Schonzeiten & Mindestmaße für Fische in Brandenburg 2026

    Schild mit Landesflagge von Brandenburg
    Christoph HeinAutorChristoph Hein

    Zuletzt geprüft: Dienstag, den 29. September 2026

    12Arten mit Schonzeit
    –davon heute geschont
    25ganzjährig geschützt

    Mindestmaße und alle Termine je Art stehen in der Tabelle ↓

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    Schonzeiten und Mindestmaße sind in Brandenburg gesetzlich vorgeschrieben und müssen strikt eingehalten werden, um den Artbestand gefährdeter Fische zu garantieren. Nur durch eine Einhaltung der Schonzeiten kann sichergestellt werden, dass sich jedes Individuum innerhalb einer Fischpopulation mindestens einmal im Leben fortpflanzen kann.

    Aus der nachfolgenden Tabelle können die derzeit geltenden Schonzeiten & Mindestmaße für heimische Fische in Brandenburg entnommen werden.

    Tabelle mit Schonzeiten für Brandenburg

    Schonzeiten Brandenburg

    12 von 22 Arten haben eine Schonzeit. Die Balken zeigen den geschützten Zeitraum im Jahresverlauf.

    FischartSchonzeitMindestmaß
    Aalkeine50 cm
    Alandkeine30 cm
    Äsche01.12. – 31.05.30 cm
    Bachforelle16.10. – 15.04.30 cm
    Barschkeine–
    Barbe01.05. – 31.07.40 cm
    Döbelkeine–
    Flussstint01.02 – 30.04.–
    Große Maräne101.10. – 31.12.30 cm
    Haselkeine15 cm
    Hecht01.02. – 31.03.45 cm
    Karpfenkeine35 cm
    Kleine Maränekeine15 cm
    Lachs216.10. – 15.04.60 cm
    Meerforelle216.10. – 15.04.60 cm
    Quappekeine30 cm
    Rapfen01.04. – 30.06.40 cm
    Schleiekeine25 cm
    Seeforelle216.10. – 15.04.60 cm
    Welskeine–
    Zander01.04. – 31.05.45 cm
    Zope01.03. – 31.05.20 cm
    1. in stehenden Gewässern nach Besatz, in fließenden Gewässern ganzjährig geschont
    2. als Satzfisch eingebracht, wilde Tiere ganzjährig geschont

    Ganzjährig geschützte Fischarten in Brandenburg

    Die folgenden 25 Fischarten sind dauerhaft geschützt:

    Angeln in Brandenburg

    Das wasserreiche Brandenburg ist wie geschaffen zum Angeln und bietet mit seinen zahlreichen Seen und Flüssen etliche geeignete Reviere. Von Spreewald und Prignitz über das Havelland bis hin zur Uckermark finden Angler viel Ruhe und ertragreiche Fänge. Wer sich fürs Friedfischangeln entscheidet, der muss bei Brandenburgs vereinfachtem Fischereirecht nicht mal eine Prüfung ablegen. Es genügt, sich bei eine Angelkarte zu besorgen. Lediglich wer gerne Raubfische am Haken haben möchte, muss über einen Fischereischein verfügen und eine entsprechende Prüfung abgelegt haben.

    Die schönsten Reviere für Angler in Brandenburg

    Der Spreewald übt mit seinen verzweigten, schummrigen Gewässern mitten im Biosphärenreservat einen besonderen Reiz aus. Hier tummeln sich etliche Friedfischarten wie Karpfen, Schleie, Barbe oder Rapfen, aber auch Räuber wie Aale, Zander und Hechte. Allerdings müssen hier etliche Bestimmungen beachtet werden wie stellenweise das Verbot von motorisierten Booten. Auch im Havelland ist die Auswahl an geeigneten Revieren groß. Besonders beliebt ist hier der inzwischen leider etwas selten gewordene Havelzander, doch die Barsch- und Hechtbestände sind groß.

    An die Havel angeschlossen ist der beliebte Beetzsee, wo Rapfen, Güstern, Aale, Rotaugen und Brassen anbeissen können. Wer ausgezeichnete Wasserqualität zu schätzen weiß, der kommt in der Prignitz auf seine Kosten. Dort bilden die Kyritzer Seen die Ausläufer der Mecklenburgischen Seenplatte und sind für ihren Fischreichtum bekannt – Hecht, Karpfen, Zander, Aal, Rotauge und Barsch werden hier aus dem Wasser gezogen. In der Region ist zudem die Elbe sowie ihre vielen kleinen Nebenflüsse ein begehrtes Ziel unter Anglern. Hier kann man Hechten, Barschen, Zandern, Brassen, Aalen, Rotaugen und Rapfen nachstellen.

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    4,79von 5550Bewertungen

    9 Kommentare

    1. Paule

      Gute Aufstellung!

    2. Willi Bollmann

      Laut Jahresangelkarte(Potsdam) beträgt das Mindestmaß für Aal, Hecht und Zander 50 cm.

      1. Christoph (Angelmagazin.de)

        Moin Willi, das kann gut sein. Dies sind jedoch individuelle Mindestmaße, welche vermutlich von der Stadt Potsdam etwas strenger ausgelegt wurden, als die gesetzlichen Vorgaben für das Land Brandenburg. Viele Grüße Christoph

    3. Thomas

      Hey 🙋🏼 ich finde den Artikel klasse und schaue gern hier nach, da ich mir Daten nicht wirklich merken kann. Mir ist aufgefallen das der „Barsch“ bei Deinen Aufzählungen fehlt. Petri Heil aus Berli-Lichtenberg

      1. Christoph (Angelmagazin.de)

        Moin Thomas, das freut mich! Der Barsch hat in Brandenburg weder Schonzeiten noch Mindestmaß, daher taucht er in der Liste oben nicht auf. ;) Viele Grüße Christoph

    4. Micha

      Hallo, ich finde es nicht gut, viele Fische haben weder Mindestmaß noch Schonzeiten. So werden immer wieder die kleinen Fische gefangen. Früher gabe es Mindestmaße auch für Rotaugen, Rotfeder, Güster, Blei, Barsch usw. Im Sommer fang ich sehr selten Rotaugen und Rotfeder über 15, 20, 25 und 30 cm. Gefangene Barsche werden auch immer kleiner. Im Winter, an einigen Flüssen (Notte und Dahme), sind es dann schon einmal mehr Rotaugen über 20 cm aber wenige über 30 cm. Grosse Bleie, Güstern, Rotaugen und Rotfedern habe ich schon ewig nicht mehr im Vereinsgewässer gefangen. Beim Hegefischen werden auch immer nur noch die kleinen Fische gefangen.

      1. Christoph Hein

        Hallo Micha, auf das Thema haben wir natürlich keinen direkten Einfluss. Grundsätzlich sind gesunde Fischbestände oft nicht geschont, das gilt halt vor allem für die Friedfische, die deutlich weniger beangelt werden als Raubfische. VG Christoph

    5. Pavlo

      Hallo! Wie hoch ist die Strafe, wenn man ohne Fischereischein mit einem Zander im Land Brandenburg erwischt wurde?

      1. Christoph Hein

        Hallo Pavlo. In Brandenburg kann dir in schweren Fällen eine Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro drohen. VG Christoph

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