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Schonzeiten & Mindestmaße für Fische in Brandenburg 2020

Stand: 01. Januar 2020

Schonzeiten und Mindestmaße sind in Brandenburg gesetzlich vorgeschrieben und müssen strikt eingehalten werden, um den Artbestand gefährdeter Fische zu garantieren. Nur durch eine Einhaltung der Schonzeiten kann sicher gestellt werden, dass sich jedes Individuum innerhalb einer Fischpopulation mindestens einmal im Leben fortpflanzen kann.

Schonzeiten in Brandenburg

Schonzeiten in Brandenburg (© E. Zacherl / stock.adobe.com)

Tabelle mit Schonzeiten für Brandenburg

FischartSchonzeit StartSchonzeit EndeMindestmaß
Aal--50 cm
Aland--30 cm
Äsche01.12.31.05.30 cm
Bachforelle16.10.15.04.30 cm
Bachsaibling
(in stehenden Gewässern)
--25 cm
Bachsaibling
(in fließenden Gewässern)
16.10.15.04.25 cm
Barbe01.05.31.07.40 cm
Döbel--30 cm
Flussstint01.0230.04.-
Große Maräne01.10.31.12.30 cm
Hasel--15 cm
Hecht01.02.31.03.45 cm
Karpfen--35 cm
Kleine Maräne--15 cm
Meerforelle16.10.15.04.60 cm
Quappe--30 cm
Rapfen01.04.30.06.40 cm
Regenbogenforelle
(in stehenden Gewässern)
--25 cm
Regenbogenforelle
(in fließenden Gewässern)
16.10.15.04.25 cm
Schleie--25 cm
Seeforelle16.01.15.04.60 cm
Wels---
Zander01.04.31.05.45 cm
Zope01.03.31.05.20 cm

Ganzjährig geschützte Fischarten in Brandenburg

Die folgenden 25 Fischarten sind dauerhaft geschützt:

  • Bachneunauge
  • Bitterling
  • Elritze
  • Finte
  • Flussneunauge
  • Goldsteinbeißer
  • Groppe
  • Große Maräne in Fließgewässern
  • Gründling
  • Kleiner Stichling
  • Lachs
  • Maifisch
  • Meerforelle
  • Meerneunauge
  • Moderlieschen
  • Nase
  • Nordseeschnäpel
  • Schlammpeitzger
  • Schmerle
  • Schneider
  • Steinbeißer
  • Stör
  • Weißflossengründling
  • Zährte
  • Ziege

Angeln in Brandenburg

Das wasserreiche Brandenburg ist wie geschaffen zum Angeln und bietet mit seinen zahlreichen Seen und Flüssen etliche geeignete Reviere. Von Spreewald und Prignitz über das Havelland bis hin zur Uckermark finden Angler viel Ruhe und ertragreiche Fänge. Wer sich fürs Friedfischangeln entscheidet, der muss bei Brandenburgs vereinfachtem Fischereirecht nicht mal eine Prüfung ablegen. Es genügt, sich bei eine Angelkarte zu besorgen. Lediglich wer gerne Raubfische am Haken haben möchte, muss über einen Fischereischein verfügen und eine entsprechende Prüfung abgelegt haben.

Die schönsten Reviere für Angler in Brandenburg

Der Spreewald übt mit seinen verzweigten, schummrigen Gewässern mitten im Biosphärenreservat einen besonderen Reiz aus. Hier tummeln sich etliche Friedfischarten wie Karpfen, Schleie, Barbe oder Rapfen, aber auch Räuber wie Aale, Zander und Hechte. Allerdings müssen hier etliche Bestimmungen beachtet werden wie stellenweise das Verbot von motorisierten Booten. Auch im Havelland ist die Auswahl an geeigneten Revieren groß. Besonders beliebt ist hier der inzwischen leider etwas selten gewordene Havelzander, doch die Barsch- und Hechtbestände sind groß.

An die Havel angeschlossen ist der beliebte Beetzsee, wo Rapfen, Güstern, Aale, Rotaugen und Brassen anbeissen können. Wer ausgezeichnete Wasserqualität zu schätzen weiß, der kommt in der Prignitz auf seine Kosten. Dort bilden die Kyritzer Seen die Ausläufer der Mecklenburgischen Seenplatte und sind für ihren Fischreichtum bekannt – Hecht, Karpfen, Zander, Aal, Rotauge und Barsch werden hier aus dem Wasser gezogen. In der Region ist zudem die Elbe sowie ihre vielen kleinen Nebenflüsse ein begehrtes Ziel unter Anglern. Hier kann man Hechten, Barschen, Zandern, Brassen, Aalen, Rotaugen und Rapfen nachstellen.

Weitere Links zu Schonzeiten in Brandenburg

 


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