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    Schonzeiten & Mindestmaße für Fische in Hamburg 2026

    Schild mit Landesflagge von Hamburg
    Christoph HeinAutorChristoph Hein

    Zuletzt geprüft: Dienstag, den 29. September 2026

    5Arten mit Schonzeit
    –davon heute geschont
    21ganzjährig geschützt

    Mindestmaße und alle Termine je Art stehen in der Tabelle ↓

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    In Hamburg gelten für ausgewählte Fischarten gesetzlich definierte Schonzeiten und Mindestmaße. Diese müssen von allen Anglerinnen und Anglern strikt befolgt werden, da ihre Einführung zur Sicherung der Artbestände dient. Nur durch die Einhaltung von entsprechenden Schutzmaßnahmen kann sichergestellt werden, dass die gefährdeten Fischpopulationen die Möglichkeit haben, sich mindestens einmal im Laufe ihres Lebens fortpflanzen zu können.

    Aus der nachfolgenden Tabelle können die derzeit geltenden Schonzeiten & Mindestmaße für heimische Fische in Hamburg entnommen werden.

    Tabelle mit Schonzeiten für Hamburg

    Schonzeiten Hamburg

    5 von 16 Arten haben eine Schonzeit. Die Balken zeigen den geschützten Zeitraum im Jahresverlauf.

    FischartSchonzeitMindestmaß
    Aal1keine75 cm
    Äsche01.01. – 15.05.–
    Barbekeine–
    Bachforelle215.10. – 15.02.40 cm
    Döbelkeine–
    Flunderkeine–
    Flussbarsch3keine35 cm
    Hecht101.02. – 31.05.75 cm
    Karpfenkeine35 cm
    Meerforelle415.10. – 15.02.65 cm
    Quappe5keine50 cm
    Rapfen6keine70 cm
    Schleie7keine45 cm
    Welskeine–
    Zander101.02. – 31.05.75 cm
    Zopekeine–
    1. 45 - 75 cm
    2. 20 - 40 cm
    3. 10 - 35 cm
    4. 40 - 65 cm
    5. 30 - 50 cm
    6. 50 - 70 cm
    7. 25 - 45 cm

    Während der Zander-Schonzeit gelten zudem folgende Sonderregelungen:

    Das Fischen mit künstlichen Ködern sowie toten Köderfischen ist während der Schonzeit vom 01.02 – bis 31.05 untersagt. Als einzige Ausnahme wurde der Hauptstrom der Elbe sowie dessen unmittelbarer Strömungsbereich festgelegt.

    In anderen Bereichen der Elbe darf während der Zanderschonzeit nicht mehr mit Kunstködern gefischt werden, dies gilt insbesondere für Kanäle, in Hafenbecken sowie innerhalb der Buhnenfelder.
    Diese Regeln gelten nicht nur für die Elbe, sondern auch für alle weiteren Gewässer in Hamburg, beispielsweise die Alster, Bille, Dove-Elbe und alle Seen im Stadtgebiet.

    Ebenso untersagt ist während der Zanderschonzeit die Verwendung von Stellnetzen für Berufsfischer.

    Ganzjährig geschützte Fischarten in Hamburg

    Die folgenden 21 Fischarten stehen in Hamburg ganzjährig unter Schutz:

    Angeln in Hamburg

    Das Angeln in Hamburg gewissermaßen zum „guten Ton“ gehört, sollte klar sein. Schließlich gibt es an Alster und Elbe jede Menge Möglichkeiten, diesem Hobby nachzugehen. Von den rund 755 Quadratkilometern Fläche der Hansestadt liegen gut acht Prozent im Wasser. Hamburg hat den Angelfreunden nicht nur einen großen Fischreichtum zu bieten, auch zahlreiche Hotspots ermöglichen einen guten Fang. Schließlich gibt es in Hamburg mehr als 2500 Brücken und da findet sich immer ein Platz.

    Einer der beliebtesten Plätze in der Hansestadt sind die Landungsbrücken. Doch das gilt nicht nur für die Angler, sondern auch für die vielen Touristen in der Stadt. Und die schauen den Petrijüngern gern über die Schulter. Wer sich davon nicht beeindrucken lässt, kann hier an der Nordelbe gute Fänge machen: Zander, Weißfische oder Barsche sind hier zu fangen. Ein paar Meter weiter, in unmittelbarer Nähe zur Elbphilharmonie, befindet sich der Sandtorkai. Hier beissen Zander und Barsch. Es empfiehlt sich, einen Spundwandkescher einzusetzen, denn am Kai geht es recht tief ins Wasser. Auf der anderen Seite der Elbe, etwas weiter südöstlich, liegt Afrikahöft, wo ebenfalls der Zander zu fangen ist. Wer auf den Aal gehen möchte, ist an der Rethebrücke genau richtig. Das Angeln mit Pose hat sich hier bewährt. Kleiner Tipp: Das Angeln im Hamburger Hafen ist mit zwei Handangeln gestattet.

    Auch das Hamburger Landgebiet hält den Anglern viele Möglichkeiten bereit. Die Dove-Elbe bietet zahlreichen Fischarten aufgrund des geringeren Schiffsaufkommen gute Rückzugsmöglichkeiten. Hecht, Zander, Welse und Aale leben hier. An den Schleusen ist das Angeln in Hamburg ab einem Abstand von mindestens 50 Metern erlaubt.

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    Bildquellen1
    • hamburg.png – E. Zacherl / stock.adobe.com

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    2 Kommentare

    1. Rüdiger Dahms

      Hallo, wie sieht es mit dem reinen Fliegenfischen im Stillwasser aus - wobei klar ist, daß eine Kunstfliege natürlich ein Kunstköder darstellt. Heißt dies insofern, daß während der Zanderschonzeit nicht einmal das Fischen mit kleinen Kunstfliegen auf Weißfische erlaubt ist? Danke schon mal mal für eine kurze Info, Gruß, Rüdiger

      1. Christoph (Angelmagazin.de)

        Moin Rüdiger, da würde ich noch mal ganz genau vor Ort nachfragen. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass mit der Fliege weiterhin gefischt werden darf. Ist ja kein typischer Zanderköder. Viele Grüße Christoph

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