Schonzeiten & Mindestmaße für Fische in Bayern 2026


Zuletzt geprüft: Donnerstag, den 1. Oktober 2026
Mindestmaße und alle Termine je Art stehen in der Tabelle ↓
Heute in der Schonzeit
- Aal bis 31.12.
- Äsche bis 30.04.
- Bachforelle bis 15.03.
- Barbe bis 30.06.
- Elritze bis 30.06.
- Hasel bis 30.04.
- Hecht bis 30.04.
- Huchen bis 30.06.
- Mairenke bis 30.06.
- Mühlkoppe bis 30.04.
- Nase bis 30.04.
- Nerfling bis 30.04.
- Rapfen bis 30.04.
- Regenbogenforelle bis 15.03.
- Renken/Felchen bis 31.12.
- Schleie bis 30.06.
- Seeforelle bis 15.03.
- Seesaibling bis 31.12.
- Zander bis 30.04.
Heute läuft keine Schonzeit - es gelten aber weiterhin die Mindestmaße und der Schutz der ganzjährig geschonten Arten.
Bundesland antippen, um zu wechseln
Hinsichtlich Schonzeiten und Mindestmaße von Fischen gibt es in Bayern für ausgewählte Fischarten eine gesetzliche Regelung, welche von allen Anglern zur Sicherung der Artbestände strikt befolgt werden muss. Nur durch die Einhaltung dieser Maßnahmen kann sichergestellt werden, dass die gefährdeten Fischarten die Möglichkeit haben, sich zumindest einmal im Leben fortzupflanzen.
Aus der nachfolgenden Tabelle können die derzeit geltenden Schonzeiten & Mindestmaße für heimische Fische in Bayern entnommen werden.
Tabelle mit Schonzeiten für Bayern
Schonzeiten Bayern
19 von 37 Arten haben eine Schonzeit. Die Balken zeigen den geschützten Zeitraum im Jahresverlauf.
Ganzjährig geschützte Fischarten in Bayern
Die folgenden 31 Fischarten sind in Bayern ganzjährig geschützt:
- Ammerse-Kaulbarsch
- Bachneunauge
- Balkan-Goldsteinbeißer
Bitterling →
Donau-Neunaugen
- Donau-Kaulbarsch
- Donau-Steinbeißer
- Donaustromgründling
Flussneunauge
- Frauennerfling
Karausche →
- Kessler-Gründling
- Kilch
Lachs
Maifisch
Meerforelle →
- Meerneunauge
Nordseeschnäpel
- Perlfisch
Schlammpeitzger →
- Schrätzer
Schneider →
- Steinbeißer
- Steingreßling
9-stachliger Stichling
Sterlet
Stör →
- Streber
- Strömer
- Zingel
- Zope
Angeln in Bayern
Sowohl als Hobby, aber auch als Beruf zählt das Angeln als beliebte Aktivität in Deutschland und der ganzen Welt. Auch in Bayern begeistert das Angeln tausende von Fischern, so hat allein der Landesfischereiverband Bayern über 137.000 Mitglieder (Angabe: https://lfvbayern.de/).
Gewässer in Bayern
Die Fließgewässer können sich stark voneinander unterscheiden. So sind die bekanntesten bayrischen Vertreter etwa die Donau, der Main oder der Inn. Bayern kennzeichnet sich aber vor allem durch die vielen kleinen Flüsse und Bäche.
Natürlich finden wir in Bayern auch die Stehenden Gewässer. Auch diese können in ganz unterschiedlichen Größenordnungen vorkommen. Hier spannt sich ein Feld vom Bodensee bis hin zum kleinen Teich auf. Dazwischen liegen unzählige Seen, Altwasser, Weiher und Gebirgsseen.
Fischarten in Bayern
Natürlich kommt nicht jeder Fisch in jedem Gewässer vor. Um aber eine Auswahl der bekanntesten Vertreter in Bayern zu geben, wäre hier als erstes der Hecht zu nennen. Des weiteren zählt der Barsch als bekannter Vertreter der Raubfische. Am meisten verbreitet unter den Friedfischen ist der Karpfen. Die bayrischen Gewässer zeichnen sich vor allem durch ihre Vielzahl an Karpfenartigen aus.
Durch verschiedenste Beeinträchtigungen sind einige Fischpopulationen in der bayrischen Region aber stark zurückgegangen, wie zum Beispiel die der Aale. Teilweise sind Fischarten komplett aus den Gewässern verschwunden, man trifft beispielsweise in den bayrischen Fließgewässern auf keinen Stör mehr.
Deshalb empfiehlt es sich, sich im Vorfeld ein gezieltes Bild vom Gewässer zu machen.
Angeltechniken
Unabhängig von der Erfolgsquote der unterschiedlichen Angeltechniken spielt hier natürlich auch immer ein subjektives Empfinden eine Rolle. Es gibt nicht die richtige Angelmethode. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass alle herkömmlichen erlaubten Angelmethoden in Bayern Anwendung finden.
Weitere Links zu Schonzeiten in Bayern
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