Skip to main content

Barschköder – Die besten Köder zum Barsch angeln

Barsche angeln gestaltet sich oft einfacher als gedacht: Die Fische sind neugierig, sodass du mit dem richtigen Köder zur richtigen Zeit und am richtigen Ort leicht einen guten Fang erzielen kannst. Welche Köderfische eignen sich zum Angeln auf Barsche? Kunstköder oder Naturköder? Würmer oder Fische? Hier erfährst du kompakt, was für das Angeln der Raubfische wichtig ist.

Der Barsch zeichnet sich durch seinen Kampfesgeist beim Drill aus. Gleichzeitig sind die Fische beliebt auf dem Speiseteller. Obwohl das Angeln auf Barsch nicht sonderlich schwierig ist, lohnt es sich dennoch, die Köder näher zu betrachten. Mit dem passenden Barschköder gelingt der Fang. Dabei hängt die Auswahl des jeweiligen Köders vorrangig von der Jahreszeit und dem Gewässer ab.

Kunstköder beim Barschangeln

Für das Barschangeln stehen Kunstköder bei den Petrijüngern hoch im Kurs. Gummifische und Wobbler, aber auch sogenannte Crankbaits sind besonders beliebt. Worauf bei der Wahl künstlicher Barschköder zu achten ist, erfährst du an dieser Stelle.

Gummifisch

Gummifische sind für kalte Wintertage optimal. Die Barsche sind im Winter eher langsam unterwegs, um Energie und Kraft zu sparen. Deshalb ist es wichtig, den Köder beim Führen entsprechend zu verlangsamen.

Du findest generell vier unterschiedliche Varianten an Gummifischen im Handel. Dazu gehören Fransenköder, V-Tail-Shads und Pintail-Shads. Sie alle bieten unterschiedliche Schwanzflossen (Fransen, V-Form oder gerade und schlank).

30er Barsch auf einen 10cm Gummifisch von Fox Rage gefangen

30er Barsch auf einen 10cm Gummifisch von Fox Rage gefangen

Ebenso sind sogenannte No-Action-Shads verfügbar. Diese nimmst du vor allem für die Drop-Shot-Technik. Dabei zeichnet sich der Gummifisch dadurch aus, dass er sich wenig bewegt. Für das Angeln auf Barsch ist der Reiz – außer im Winter – essenziell für den Erfolg. Raubfische bevorzugen normalerweise schnelle Bewegungen bei der Jagd, das gilt auch für den Barsch.

Gummifische sind entweder mit Einzelhaken versehen oder mit weiteren Drillingshaken. Da Barsche zum Kannibalismus neigen und ein entsprechender Futterneid gegeben ist, lohnt es sich oft, zusätzliche Haken zu nutzen.

Welche Farben und Größen gibt es bei Gummifischen?

Die Hersteller bieten eine Auswahl zwischen fünf und über 30 cm an. Generell sind für die Barsche Gummifische mit einer Größe zwischen 3 und 5 cm interessant. Gerade im Winter, wenn Raubfische »fette Beute« suchen, lohnen sich große Lockmittel mit einer Größe von ca. 10 cm. Zudem locken größere Köderfische häufig größere Barsche an.

Den Angelerfolg beeinflussen auch die Farben der Barschköder. Das bedeutet im Falle der Gummifische, dass es natürliche Farben sowie auffällige Farben gibt. Beide haben ihre Berechtigung beim Barschangeln. Natürlich gefärbte Gummifische eignen sich vorrangig für klare Gewässer. Sie sind in Grün oder Blau zu kaufen. Für trübe Gewässer hingegen lohnen sich reizende Signalfarben, wie das leuchtende Gelb und andere Neonfarben.

Wobbler

Unter den Kunstködern sind Wobbler beliebte Lockmittel für Raubfische. Du bekommst sie in vielen verschiedenen Größen und Farben. Sie sind als sinkende, schwebende sowie schwimmende Variante verfügbar, aber was ist beim Barschangeln angemessen? Der Fangerfolg ist hierbei stark davon abhängig, wie du den Köder führst. Zudem können sich Hindernisse im Wasser oder ein starker Pflanzenbewuchs hinderlich auswirken.

Zu den typischen Unterarten der Wobbler zählen die folgenden:

  • Popper
  • Jerkbaits
  • Twitchbaits
  • Swimbaits
  • Crankbaits
  • Minnows
  • Spinning-Jigs

All diese Wobbler unterscheiden sich in ihren Materialien, den Größen und der jeweiligen Form. Wenn du dir die Natur zum Vorbild nimmst, kann bei der Wahl des Köders kaum noch etwas schiefgehen. Im Fall der Wobbler heißt das, das schwebende und schwimmende Modelle für Barsche ideal sind. Die Größe von ungefähr 5 bis 10 cm sowie eine Färbung, die an die natürlichen Beutefische der Barsche erinnert, bieten sich bei der Auswahl an. Für Barsche empfehlen sich vor allem Crankbaits beim Angeln.

Crankbaits

Crankbaits zählen zu der Gruppe der Wobbler. Sie weisen einen dickeren Bauch auf und zum Teil auch eine Tauchschaufel. Jene Crankbaits, die keine Tauchschaufel bieten, sind unter der Bezeichnung »lipless« erhältlich. Die Tauchschaufel bestimmt vorrangig, in welcher Wassertiefe du die Barsche anlockst.

Das Besondere an derartigen Kunstködern liegt in den rasselnden Geräuschen und Vibrationen, die die Modelle verursachen. Insbesondere die kleineren Varianten eignen sich gut für das Barschangeln. Grundsätzlich lassen sich Crankbaits bei einem geringen Pflanzenwuchs auch über den Boden führen. Da die Barsche tagaktive Raubfische sind, lohnt es sich, in den hellen Stunden des Tages zu angeln.

Naturköder zum Angeln auf Barsch

Neben den künstlichen Barschködern kannst du für den Raubfisch ebenfalls auf Naturköder zurückgreifen. Das macht auch Sinn. Denn in der Natur beißen Barsche ebenso auf echte Fische und nicht auf Gummi oder Plastik. Doch welche Köderfische eignen sich zum Barschangeln? Kommen Würmer ebenso in Frage? Diese Fragen beantwortet dieser Abschnitt.

Köderfisch

Welcher Köderfisch eignet sich zum Barschangeln? Generell kannst du dir die Tatsache nutzbar machen, dass Barsche eine kannibalistische Veranlagung haben. Sie fressen kleinere Barsche und andere kleine Fische. Rotaugen eignen sich ebenfalls als potenzielle Beute für den Barsch.

Die Größe der Köderfische ist in jedem Fall wichtig. Hierbei ist es hilfreich, sich klarzumachen, wie groß der Barsch ist, den du angeln willst. Eine ungefähre Abmessung der Köder zwischen 5 und 16 cm ist normalerweise zu empfehlen. Dabei sind die großen Maße vorrangig für Großbarsche gedacht, während mittlere Größen bis 10 cm für die kleineren Barsche geeignet sind.

Die Methoden zum Köderfisch Angeln auf Barsch sind schnell zusammengefasst: Da Barsche vor allem gierig sind und zum Futterneid neigen, ist der Köderfisch am besten dicht am Schwarm aufgehoben. Die Wassertiefe ist beim Köderfisch weniger relevant. Du kannst den Köderfisch für die Barsche sowohl an der Wasseroberfläche führen als auch am Bodengrund.

Würmer/Maden

Für das Angeln auf Barsch bieten sich außerdem Würmer an. Warum? Barsche sind für gewöhnlich keine dummen Raubfische. Speziell in Vereinsseen und ähnlichen Gewässern, wo viele Angler ihr Glück versuchen, erkennen Barsche die Köder oft schon. Dementsprechend meiden sie viele Lockmittel und beißen weniger gut an.

Anders ist das mit Würmern. Sie sind ein natürlicher Köder, der die Barsche aus genau diesem Grund überzeugen kann. Sowohl große Barsche als auch kleine Barsche beißen bei Würmern am Haken gut an. Die Erfolgsaussichten steigen mit der Lebendigkeit der Würmer.

Welche Würmer eigenen sich?

Barsche sind ziemlich gierig, daher sind die Möglichkeiten für den Einsatz von Naturköder entsprechend breit gefächert. Dennoch bevorzugen Barsche üblicherweise bestimmte Arten. Bei den Würmern lohnen sich daher der kanadische Tauwurm sowie Dendrobena. Letztere sind für kleinere Barsche besonders gut geeignet.

Der Tauwurm ist der beliebteste Wurm unter Barschen. Dabei kommt es darauf an, den Haken lediglich einmal durch den Wurmkörper zu führen. Ansonsten passiert es, dass der Wurm sich zu wenig bewegt. Für Barsche spielen die Sinnesreize aber eine wichtige Rolle bei der Beutejagd. Geruchsintensive Köder, Geräusche und gut sichtbare Bewegungen locken Barsche an.

Maden stellen eine Variation der natürlichen Barschköder dar. Sie sind vor allem im Winter zu empfehlen. Dann finden sich ohnehin weniger Würmer in der Erde, sodass Maden gut geeignet sind. Zwei Maden auf einem Haken eignen sich gut, um die größeren Barsch-Exemplare auszutricksen.

Wie am besten mit Wurm auf Barsch angeln?

Um einen Barsch mit Würmern als Naturköder zu angeln gibt es einige Tipps, wie vorzugehen ist. Dabei lassen sich die Würmer schmackhafter machen oder die Technik optimieren. Würmer lassen sich z. B. mit Kaffeesatz zappeliger machen oder mit Luft, die unter die Haut gespritzt wird, stärker auftreiben. Eine Garnele lässt sich zu dem Wurm ergänzend nutzen. Der Barsch wird die verschiedenen Sinneseindrücke lieben, die mit der Garnele-Wurm-Variation vermittelt werden.

Technisch haben Angler ebenfalls einige Optionen. Für Würmer am Haken bietet sich der Klassiker an: Grundfischen inklusive der sogenannten Arlesey-Bombe. Dabei handelt es sich um ein Weitwurf-Birnenblei. Dieses ermöglicht es, Barsche auch an besonders tiefen Wasserstellen zu angeln. Gerade im Winter ist diese Methode auf Seen sehr beliebt. Auch die Drop-Shot-Methode ist mit einem Wurm umzusetzen.

Der beste Köder für den Tag

Die Barsche sind in erster Linie Raubfische und dabei vor allem Sichträuber. Das bedeutet, dass sie vorrangig dann jagen und aktiv sind, wenn sie die Beute tatsächlich sehen können. Dementsprechend sind die taghellen Stunden eher von Erfolg gekrönt. Die Wahl des Köders ist in diesen Zeiten hauptsächlich dem persönlichen Geschmack überlassen.

Die größten Erfolge versprechen Naturköder. Allerdings sind diese nicht jedermanns Sache, sodass Kunstköder immer wieder gern zum Einsatz kommen können. Insbesondere das Barschangeln mit Würmern birgt die Gefahr, dass der Fisch den Köder zu tief schluckt und daraufhin verendet. Grundsätzlich lassen sich Barsche aber tagsüber besonders gut mit den gängigen Ködern befischen.

Der beste Köder für die Nacht

Anders ist die Sachlage nachts. Barsche sind tagaktive Räuber. Daher lassen sie sich kaum nachts angeln. Dennoch gibt es Tricks, die dies möglich machen. Dazu gehören Gewässerareale, die stark beleuchtet sind. Der Vollmond ist eine weitere Chance, um Barsche nachts angeln zu können. Hierbei ist auf eine gute Sichtbarkeit des Köders zu achten – oder es sind gezielt duftende und geräuschintensive Lockmittel zu nutzen.